„Mach dich nicht nackig!“ – Neuer Bundeswettbewerb für Studierende

„Mach dich nicht nackig!“ – Mit diesem provokanten Slogan wirbt das Bundesjustizministerium für einen neuen Wettbewerb, der Studenten auf die Risiken des Internets aufmerksam machen soll. Insbesondere sollen junge User davor gewarnt werden, allzu leichtfertig persönliche Daten preiszugeben.
„Das digitale Zeitalter birgt neue Herausforderungen, was die Grundrechte und dabei vor allem den Schutz der Privatsphäre betrifft“, erläutert Axel Knoerig, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Diepholz/Nienburg. „Um die Chancen des Internets nutzen zu können, muss man zunächst verantwortungsvoll mit den Risiken umgehen.“ Als stellvertretendes Mitglied der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ hat Knoerig sich in den vergangenen drei Jahren intensiv mit der Thematik beschäftigt. Um auf diese wichtige Debatte aufmerksam zu machen, ruft er nun interessierte junge Menschen aus seinem Wahlkreis zur Teilnahme auf.
Bei diesem Kreativwettbewerb können Studierende aller Fachrichtungen mitmachen – einzeln oder im Team (bis zu fünf Personen). Gesucht sind Filme, Websites, Web 2.0-Projekte, Präsentationen und Fotostories zu folgenden Fragestellungen:

Wie werden private Daten geschützt? Welche Bedeutung haben die Grundrechte für das Private in der digitalen Welt? Inwieweit wird man heute durch Handys, Funkzellen und GPS-Ortung überwacht?

Die Beitrage müssen eigens für den Wettbewerb angefertigt sowie in digitaler Form eingereicht werden. Zu gewinnen sind 3.000 Euro für den ersten Platz, 2.000 Euro für den zweiten Platz und 1.000 Euro für den dritten Platz. Für die Plätze vier bis zehn wird ein professionelles Medientraining in Berlin vergeben.

Einsendeschluss für die Ausschreibung ist der 15. März 2013 (Poststempel). Weitere Informationen sind zu finden unter: www.bmj.de/nichtnackig.