Aktionsbündnis gegen den Kiesabbau

Auf Einladung des Arbeitskreis-Sprechers Heinz Thielker vom Aktionsbündnis gegen den Kiesabbau traf ich mich mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Frank Schmädeke und den beiden CDU-Kreistagsmitglieder Elisabeth Kurowski sowie Heinrich Kruse auf dem Dorfgemeinschaftsplatz in Hibben, um mit zahlreichen Anwohnerinnen und Anwohnern aus der Region über den geplanten Kiesabbau zu sprechen.
 
Das Bündnis protestiert gegen die Erweiterung der Abbauflächen für Sand und Kies rund um ihre Heimat. „Hibben würde fast zu einer Insel werden, wenn die derzeitigen Pläne fortgesetzt werden würden“, so Thielker. Den anwesenden Kommunal- und Vollzeitpolitikern stellte er einen vorbereiteten Fragenkatalog zum aktuellen Stand der Planungen und wie die Politik gedenke damit umzugehen.
Kurowski und Kruse erläuterten den aktuellen Sachstand zur Aufstellung des Raumordnungsplanes im Landkreis. Die Verwaltung arbeite auf Hereingabe der Politik daran, genau dieses Gebiet herauszunehmen, da dies eine zu große Belastung für die Region darstelle. Der Landtagsabgeordnete Schmädeke erklärte, dass jeder Sand und Kies brauche. Er stimme dem Aktionsbündnis zu, dass man drüber nachdenken müsse, bereits bestehende Abbaugebiete länger betreiben zu können.
Ohne Lösungsvorschläge ist das Aktionsbündnis aber nicht unterwegs. Zur Verringerung des Flächenbedarfs soll die Recyclingmaterialquote durch den Bundesgesetzgeber in der Rohstoff- und Baubranche erhöht werden. Die Baustoffnormen sollen hierzu angepasst werden – da wo aus Sicherheitsgründen möglich. Hier war ich gefordert und stehe dieser Idee sehr offen gegenüber.
 
Ich werde dieses Thema gerne anbringen. Das Bewusstsein für den Flächenverbrauch steigt, auch in Hinblick auf die wertvollen landwirtschaftlichen Fläche auf denen dauerhaft Nahrung produziert werden kann. Wir müssen in allen Bereichen nachhaltiger werden.
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