2 Wochen in Berlin

Der Student Sebastian Albrecht war für 2 Wochen Praktikant bei mir im Büro in Berlin. Er schrieb von seinen Erlebnissen einen Erfahrungsbericht, den ich Euch gerne zeigen möchte:

Erfahrungsbericht von Sebastian Albrecht

Praktikant Sebstian Albrecht„In den letzten zwei Wochen hatte ich die Möglichkeit ein Praktikum im Bundestagsbüro von Maik Beermann zu absolvieren. Aufgrund meines politischen Interesses hatte ich mich nämlich dazu entschieden, dass politische Berlin etwas näher kennenlernen zu wollen.

Am Morgen des 23. Juni´s betrat ich schließlich das Jakob Kaiser Haus und wurde sogleich von Herrn Müller abgeholt und erhielt meine erste Aufgabe – das Abholen meines Hausausweises. Auch wenn ich für diesen Teil etwas länger brauchte, hatte ich meinen Ausweis gegen Mittag endlich in den Händen und konnte nach einem Einführungsgespräch und einer kleinen Führung mit meinen Praktikumsaufgaben beginnen. Was mich persönlich sehr überraschte und erfreute war die Tatsache, dass ich aktiv in die Büroarbeit miteinbezogen wurde und selbstständig Aufgaben erledigen durfte, die auch die universitäre Ebene ansprachen. Wann immer ich auch eine Frage hatte, wurde mir diese von dem freundlichen, hilfsbereiten und kompetenten Team, bestehend aus Frau Richter, Frau Walther und Herrn Müller, beantwortet.

Wie ihr bereits wisst war Maik in der ersten Woche nicht in Berlin, was bedeutete, dass
die erste Woche etwas anders ablief als im Normalfall. So gehörte es zu meinen Aufgaben ein Protokoll der Arbeitsgruppensitzungen anzufertigen, in denen ich Maik „vertrat“.
Zudem begleitete ich Herrn Müller bei den Besuchergruppen und erledigte meine Praktikumsaufgaben im Büro. Die zweite Woche überschnitt sich mit dem Praktikantenprogramm der CDU/CSU, was mir ermöglichte an einer Vielzahl von Veranstaltungen teilzunehmen. So nahm ich an Führungen durch den Bundestag, Bundesrat, Bundeskanzleramt und Bundesfinanzministerium teil. Zudem war ich bei der Bundespressekonferenz.

Da Herr Beermann in der zweiten Woche wieder in Berlin verweilte, konnte ich ihn diesmal bei vielen Sitzungen begleiten. Darunter auch bei einer Sitzung der AG Digitale Agenda, in der es um moderne Bildungspolitik ging und wie man mithilfe von neuen Medien und technischen Neuerungen diese gestalten könne. Als ehemaliger Schüler, der sein Abitur vor einem Jahr gemacht hat, empfand ich diesen Teil der Diskussion als besonders interessant.
Ein besonderes Highlight waren natürlich die zwei Besuche im Plenum und die Möglichkeit die politischen Führungskräfte der einzelnen Fraktionen zu sehen und sie teilweise auch reden zu hören. Allerdings hatte ich fernab des Parlaments die Möglichkeit einige hochrangige Politiker zu treffen. So begegnete mir ein klitschnasser Hans Peter Friedrich nach dem ersten Fußballländerspiel am Brandenburger Tor und ein anderes Mal begegnete ich Jürgen Trittin im Fahrstuhl.

Als Abschluss eines spannenden Praktikums hatte ich schließlich die Möglichkeit am Donnerstagabend im Publikum bei Maybrit Illlner zu sitzen. Thema war der umstrittene Mindestlohn und seine Auswirkungen auf die Wirtschaft. Alles in allem waren die letzten zwei Wochen sehr spannend und vielseitig und ich kann jedem ein Praktikum bei Maik Beermann ans Herz legen.“

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