500 Jahre Reformation – ein Mönch verändert die Welt?

500 Jahre Reformation – ein Mönch verändert die Welt? Unter diesem Motto fand eine Veranstaltung des Evangelischen Arbeitskreises des CDU Kreisverbandes Nienburgs statt (EAK). Als Gastredner und Referent konnte der ehemalige Landtagspräsident des Niedersächsischen Landtags Jürgen Gansäuer gewonnen werden. Ute Ernsting, die Vorsitzende des EAK machte in ihrer Begrüßung deutlich, dass mit der Reformation ein Umdenken im christlichen Glauben stattgefunden hat. Jürgen Gansäuer ging in seinem Vortrag auch auf die Grundentstehung unseres Christentums ein. Er machte deutlich, dass mit der Glaubensverbreitung durch Jesus Christus ein Aufschrei durch die Welt ging und die Christen bis ins Jahr 312 zu den verfolgten Gläubigen gehörten.

Im Jahre 1517 wurde dann die Reformation des Christentums durch Martin Luther vollzogen. Er war nach einem Besuch des Papstes in Rom so enttäuscht und sprach von einem Rom der Sünden – dies war der Anschub die christliche Kirche reformieren zu wollen. Am 31. Oktober 1517 – dem heutigen Reformationstag – schlug Martin Luther seine 95 Thesen an das Hauptportal der Schlosskirche zu Wittenberg an. Diese Thesen fanden den großen öffentlichen Widerhall, der die Reformation auslöste.

Abschließend machte Jürgen Gansäuer in seinem Vortrag deutlich, dass die Reformation ein ständiger Prozess ist und die Kirche sich immer wieder aufs Neue erneuern muss. Ein sehr interessanter Abend, den die über 60 Anwesenden bestimmt in einer besonderen Erinnerung behalten werden.