Axel Knoerig wird Kandidat für den Bundestag

Heute war ich bei der Nominierungsveranstaltung zur Aufstellung eines CDU-Bundestagskandidaten für den Wahlkreis (33) Diepholz – Nienburg I, die wie bei der CDU gewohnt, in Form einer Urwahl stattfand. Zur Wahl stand mein Freund, der amtierende Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig MdB.
Im Saal des Gasthauses Hartje in Varrel (Samtgemeinde Kirchdorf im Kreis Diepholz) hatten sich 420 CDU-Mitglieder und Gäste eingefunden – der Saal platzte aus allen Nähten, es herrschte eine super Stimmung. Dazu beigetragen hat auch der Musikzug aus Varrel. Mit einem super Ergebnis von 96,7% wurde Axel Knoerig in Urwahl von den anwesenden CDU-Mitgliedern zum CDU-Bundestagskandidaten im Wahlkreis (33) Diepholz-Nienburg I gewählt. Das ist eine eindeutige Legitimation für eine hervorragende Arbeit in den letzten Jahren.

Als Gastrednerin konnte die Bundesministerin für Arbeit Frau Dr. Ursula von der Leyen begrüßt werden. In ihrer Rede ging sie auf folgende Punkte ein:

1. Seit des Regierungswechsels in Niedersachsen 2002, habe man die niedrigste Arbeitslosen- und Jugendarbeitslosenquote überhaupt und es gibt so viele sozialversicherungspflichtige Einkommen, wie zuletzt vor der Wiedervereinigung. Die Arbeitslosenquote im Landkreis Diepholz beträgt 4,2% und die in Nienburg 5,5% – ebenfalls Topwerte!

2. Europa bedeutet nicht nur offene Grenzen, freie Arbeitsplatzwahl und die gemeinsame Währung Euro – Europa bedeutet auch seit über 60 Jahren ein Leben in Freiheit und Frieden – dieses dürfe man nicht unterschätzen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl in Europa begann mit der Aufnahme Deutschland in die „freien demokratischen Völker“, weiter ging es mit dem Marshallplan, der uns nach Kriegsende auf die Beine geholfen hat bis hin zur heutigen Gemeinschaftswährung dem Euro, der das wohl stärkste Symbol der Zusammengehörigkeit ist. Diese wiederum dürfe sich durch die teils unruhigen Märkte nicht auseinander bringen lassen. Auch die Krisenländer müssen ihren Beitrag leisten, denn wer von seinem Land profitiert muss auch etwas davon zurück geben.

3. Die soziale Marktwirtschaft ist eine deutsche Erfolgsgeschichte, dieses spiegelt sich derzeit wieder. Die Devise der sozialen Marktwirtschaft lautet seit je her: „Wenn es meinem Betrieb gut geht, dann geht es auch mir gut“ – dieses haben in den letzten Jahren viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch spüren können.

4. Etwas besorgt sei sie dennoch, was die Tarifbindung betrifft. In den neuen Bundesländern liegt diese bei 40% und in den alten bei 60%. Sollte es hier keine freiwilligen Veränderungen geben, dann müsse man die Diskussion über die Themen Lohnuntergrenze verschärfen und über die Einführung von Mindestlöhnen neu debattieren. Ebenso dürfe es nicht sein, dass Rentner, die 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, trotzdem einen Antrag auf Grundsicherung stellen müssen. Für diese speziellen Fälle soll über die Einführung einer Zuschussrente diskutiert werden ebenso soll die Kindererziehung und die Pflege von Familienangehörigen stärker bei Rentenzahlungen berücksichtigt werden.

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