BASTA – dem Mädchen-und Frauenberatungszentrum in Stadthagen

Die Mitarbeiterinnen von BASTA – dem Mädchen-und Frauenberatungszentrum in Stadthagen – beraten bei Missbrauch, sexueller und häuslicher Gewalt.
Depressionen, Kindheitstraumen und Problemen jeglicher Art, denen sich Frauen hilflos und oft allein ausgesetzt fühlen.
Gemeinsam mit Sandra Völkening, Marita Gericke, Judith Meier, Stephan Rauball und Jens Klugmann traf ich mich zum Gespräch, um mich über die Arbeit, die hier zu leisten ist und die Herausforderungen, die man meistern muss, zu informieren.
Inge Wehking, Birgit Baron und Sabine Schädel berichteten mir, dass ein wichtiger Teil ihrer Arbeit darin bestehe Schulungen gegen sexuelle Gewalt in sozialen Einrichtungen, Schulen und Kindergärten anzubieten.
Gerne würde man dies ausweiten, doch die Personalkapazitäten geben dies leider nicht her. Inge Wehking arbeitet seit 30 Jahren bei BASTA und berichtet, dass die Fachberatungsstelle in den letzten Jahren immer mehr Anlaufstelle für Mädchen und Frauen geworden ist, die sich in einer Krise jeglicher Art befinden.
Mit viel Engagement, auch von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, hat man es geschafft, das Bedürftige ihre Angst und Hemmungen überwinden und das vielfältige und professionelle Beratungsangebot annehmen.
Doch immer noch müssen die Mitarbeiterinnen jedes Jahr die Fördermittel neu beantragen, was viel Zeit in Anspruch nimmt.
Auch um erforderliche Erhöhungen bei Kommunen und Gemeinden muss man immer wieder aufs Neue kämpfen. Ein zeitlicher und auch nerviger Aufwand, den man lieber in die viel wichtigere Arbeit mit den Rat-und Hilfesuchenden investieren würde.
Ich bin sehr dankbar, dass es diese Anlaufstelle in Schaumburg für Mädchen und Frauen gibt und werde mich beim Land Niedersachsen für eine bedarfsgerechte Förderung einsetzten.
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