Beermann begrüßt die Übergangsfrist für Ferkelkastration

Der heimische CDU Bundestagsabgeordnete Maik Beermann zeigt sich erleichtert, dass der Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD beschlossen hat, die Übergangsfrist bis zum voll-ständigen Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration um zwei Jahre zu verlängern.

„Diese Einigung ist ein Befreiungsschlag. Ohne Übergangslösung stünden viele der kleinen und mittleren Betriebe vor dem Aus. Diesen Strukturbruch müssen wir verhindern – für die Höfe, die ländlichen Regionen, die Verbraucher und den Tierschutz. Denn ein Aus der Ferkelerzeugung in Deutschland wäre eine Steilvorlage für die Produktion in Ländern mit niedrigeren Standards. Den Preis würden Tiere und Verbraucher zahlen. Wir werden jetzt zeitnah mit der SPD eine Fraktionsinitiative auf den Weg bringen. Unser Ziel: noch in diesem Jahr wird die Übergangsfrist bis zum vollständigen Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration um zwei Jahre verlängert. Diese Übergangsfrist verschafft den Betrieben jetzt Luft zum Atmen. Klar ist aber auch: Alle Verantwortlichen müssen die nächsten beiden Jahre nutzen, um im Sinne des Tierwohls gute Lösungen zu finden.“, stellt Maik Beermann die aktuelle Situation da.

„Der gestrige Beschluss des Koalitionsausschusses ist ein Erfolg für die Unionsfraktion und eine gute Nachricht für die deutschen Ferkelerzeuger. Ein Inkrafttreten des Verbots zum 1. Januar 2019 ohne praktikable und marktgängige Alternativen hätte zu einem Einbrechen der Sauenhaltung in Deutschland geführt. Das können wir jetzt abwenden. Nun sind alle Akteure in der Verantwortung mit Hochdruck an Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration zu arbeiten, die in der Praxis umsetzbar sind. Denn Verbraucher sollen auch künftig Schweinefleisch aus der Region kaufen können“, so die aktuelle Einschätzung des Sachverhaltes von Beermann.

„In den kommenden Wochen gilt es nun die Situation zu lösen. Als Abgeordneter des Schaumburger Landes und des Landkreises Nienburg, stehe ich an der Seite unserer Landwirte“, so Maik Beermann abschließend.