Beermann begrüßt neues transparenteres Vorgehen von Tennet

Wie bereits den Medien zu entnehmen war, findet am kommenden Mittwoch den 25. Januar im Dorfgemeinschaftshaus Holte in der Schulstraße 20 in Wietzen/Holte eine neue Informationsveranstaltung des Kabelnetzbetreibers Tennet zum geplanten Ersatzneubau der vorhandenen 220-kV-Leitung Stade – Landesbergen zu einer 380-kV-Leitung statt. Tennet plant hier die zugrundeliegenden Kriterien für den Ausbau darzulegen. Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) wurde bereits im Vorfeld von vielen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, als auch von den Bürgermeistern und der Kommunalpolitik – auch schon in der Diskussion um den SuedLink – auf dieses Thema angesprochen.

Beermann erklärt zu den Informationen, die er als Abgeordneter vorab im Rahmen einer von Tennet versendeten Pressemitteilung erhielt:

„Dank des Einsatzes der zahlreichen Akteure vor Ort, mit ihren fundierten Hinweisen und Eingaben, konnten Verbesserungen zu den bisher vorgestellten Planungen erreicht werden.

Etwa 50 Prozent des Ausbaus werden nun auf dem bisherigen Korridor der Bestandsleitung erfolgen. Von den bisher 998 Gebäuden, die näher als 400 Meter laut den Planungen der Freileitung lagen, sind es durch Verlagerung der Strecke nur noch 18 Gebäude. Auch bei den 202 Gebäuden, die näher als 200 Meter an der bestehenden 220-kV-Freileitung lagen, werden es laut Tennet zukünftig nur noch 29 Gebäude sein.

Aber auch für diese weiter Betroffenen gibt es positive Nachrichten, denn es werden im Raumordnungsverfahren insgesamt 4 Erdkabelabschnitte geprüft. Die Eröffnung des Raumordnungsverfahrens ist noch in diesem Frühjahr geplant.“

Tennet plant auf der öffentlichen Informationsveranstaltung offene Fragen zur ermittelten Trasse durch Experten beantworten zu können. „Ich werde durch einen Mitarbeiter ebenfalls vertreten sein und ich kann die Bürgerinnen und Bürger nur ermuntern ebenfalls hinzugehen“, so Beermann, der in dieser Woche auf Sitzungswoche in Berlin ist.

„Insgesamt zeigt sich hier erneut, dass sich der Einsatz der Menschen vor Ort auch bei großen überregionalen Projekten lohnt. Man kann auch Verbesserungen erreichen, ohne in die kategorische Abwehr von Projekten zu gleiten. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Engagement der Menschen vor Ort“, so Beermann abschließend.

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