Beermann engagiert sich in der Parlamentsgruppe Bahnlärm

Das Thema Bahnlärm war nicht nur im Wahlkampf ein großes Thema, sondern ist nach Auffassung des heimischen Bundestagsabgeordneten Maik Beermann auch das entscheidende Thema für die Zukunft der Lebensqualität der Menschen an Bahnschienen und auch bedeutend für die weitere Akzeptanz des Schienenausbaus. Jetzt engagiert sich der Abgeordnete mit weiteren Bundestagsabgeordneten in einer parteiübergreifenden Initiative in der Parlamentsgruppe „Bahnlärm“.
„Wir sind nicht gegen die Bahn! Sie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Aber wir fordern, dass die Bahn schneller leiser wird, insbesondere im Schienengüterverkehr. Nur eine leisere Bahn wird von den Menschen akzeptiert“, erklärt Beermann die Intention der Gruppe.
„Der Güterverkehr soll zukünftig durch neue Trassen, Zugverdichtungen, Zugverlängerungen und die Digitalisierung deutliche Zuwachsraten erfahren und damit andere Verkehrsträger entlasten. Diese Entwicklung ist zu begrüßen, doch Bahnlärm belastet unsere Bürger. Neben wirtschaftlichen Schäden wie dem Wertverlust von Immobilien oder den Gesundheitsschäden bei den Betroffenen ist die Sicherung der Lebensqualität ein großes Thema. Die Menschen klagen über Schlafstörungen und Konzentrationsmangel. Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Lärmbelastung und Kreislauferkrankungen oder Bluthochdruck. Wir wollen uns der Thematik in einer parteiübergreifenden Gruppe im Deutschen Bundestag annehmen. Es ist mein Ziel, für Nienburg und Schaumburg in Sachen Lärmschutz einen maximalen Schutz zu erzielen“, so Beermann abschließend.

Die Gruppe setzt sich u.a. auch ein für die Einhaltung der WHO-Grenzwerte zum Gesundheitsschutz, dafür, dass geräuschintensive Y25-Güterwagendrehgestelle sukzessive und mit höchster Priorität durch neue geräuschoptimierte und scheibengebremste Drehgestelle ausgetauscht werden, die den Lärm um bis zu 20 dB(A) reduzieren können und der passive Lärmschutz entlang der Bahnstrecken ist kontinuierlich mit moderner Technik zu erweitern.