Beermann gegen Flächenbegrenzung beim Baukindergeld

Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) zeigt sich verärgert über die Forderung bei der geplanten Einführung des Baukindergeldes eine Deckelung des zu erwerbenden Wohnraumes in Höhe von 120m² einzuführen. „Die Deckelung des zu fördernden Wohnraumes steht nicht im Koalitionsvertrag und bevorteilt die Städte“, so Beermann.

„Das Baukindergeld soll Familien in ganz Deutschland bei dem Erwerb von Wohnraum unterstützen und nicht nur in Städten, wo Wohnungen tendenziell kleiner ausfallen“, erklärt Beermann, „insbesondere bei uns im ländlichen Raum wollen wir historische Ortskerne erhalten und Familien auch die Gelegenheit bieten sich in alten Hofstellen niederzulassen, die eigentlich immer deutlich die 120m² überschreiten. Das ist mit dieser ideologisch geprägten Forderung nicht möglich. Die Vereinbarung das Baukindergeld vom Abkommen abhängig zu machen ist Teil des Koalitionsvertrages, die Forderung nach der Begrenzung der Quadratmeterzahl jedoch neu.“

Beermann, welcher im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages mitberatend an dem Gesetzentwurf zum Baukindergeld arbeitet, gibt an das Gesetz in der aktuell vorliegenden Form nicht unterstützen zu können.