Beermann macht auf neuen Freiwilligendienst der Bundeswehr aufmerksam

Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann informiert über den neuen Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz der Bundeswehr.

„Ich freue mich, dass die Bundeswehr mit dem Konzept des Freiwilligen Wehrdienstes im Heimatschutz ein neues Programm für junge Menschen aufsetzt, um diesen einen Einblick in die Arbeit der Bundeswehr zu geben und die Möglichkeit eröffnet, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Als Bundestagsabgeordneter bin ich seit Langem von der Idee eines allgemeinen Dienstjahres für junge Bundesbürger angetan. Die Bundeswehr hat mit dem Wehrdienst im Heimatschutz nun ein interessantes Angebot entwickelt, wohnortnah und berufsfreundlich einen solchen Dienst an der Allgemeinheit zu leisten“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete. „Auch bei uns in Hannover kann man sich beispielweise für diesen neuen freiwilligen Wehrdienst bewerben.“

Mit dem „Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz“ soll das Interesse junger Menschen an einem einjährigen Dienst in der Bundeswehr zum Wohle Deutschlands und zum Schutz der Heimat als gesamtgesellschaftliche Aufgabe geweckt werden. Menschen, die sich dieser Verantwortung als Soldatin oder Soldat stellen wollen, soll dazu eine Möglichkeit mit großer Flexibilität eröffnet werden, solch ein Engagement im Einklang mit familiären und beruflichen Interessen in und für die vertraute Lebensumgebung zu erbringen. Dabei erhalten Sie zunächst in einem Zeitraum von sieben Monaten eine soldatische Ausbildung.
Anschließend stehen sie für die Streitkräftebasis als Reservistendienst Leistende bzw. Leistender der Territorialen Reserve in einem Zeitraum von sechs Jahren zur Verfügung. Das bedeutet, dass sie in diesem Zeitraum möglichst heimatnah an Übungen und Einsätzen, z. B. bei Naturkatastrophen teilnehmen, bis sie insgesamt weitere fünf Monate Dienst geleistet haben.

Heimatschutzkräfte stehen bei Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücksfällen, bis hin zu Terrorlagen für Unterstützungsaufgaben im Rahmen der Amtshilfe zur Verfügung, ebenso auch – wie aktuell – bei Pandemielagen. Die Möglichkeiten reichen hier von einfachen unterstützenden Tätigkeiten (baulichen Hochwasserschutz errichten, allg. Hilfsdienste ggf. auch nach Anleitung oder Ausbildung leisten, etc.) bis hin zur Unterstützung von Polizeikräften in Terrorlagen beim Einrichten von Kontrollpunkten und Durchführen von Absicherungsmaßnahmen.
Sind die Voraussetzungen eines katastrophischen Ausmaßes gegeben, können – unter Führung der Polizei – hoheitliche Zwangs- und Eingriffsbefugnisse wahrgenommen werden.

Die Reservedienstleistenden nehmen dabei nicht an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teil, haben jedoch die Möglichkeit, sich während oder nach dem Freiwilligen Wehrdienst für die Übernahme als Zeitsoldat oder im Rahmen einer Laufbahn (bspw. Offizierslaufbahn) bei der Bundeswehr zu verpflichten.

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