Beermann nun im Landesvorstand

CDU Niedersachsen spricht sich für ein Zuwanderungsgesetz aus

Mit 89,3 Prozent wählten die über 400 Delegierten des CDU-Landesparteitages den heimischen Bundestagsabgeordneten Maik Beermann am letzten Wochenende in Braunschweig zum ersten Mal in den Landesvorstand. Beermann bekam damit das drittbeste Ergebnis aller 15 Beisitzer im Spitzengremium der niedersächsischen Christdemokraten. In seiner Vorstellungsrede erklärte Beermann er wolle seine Erfahrungen aus der Familien- und Digitalpolitik im Bundestag und auch seine kommunalpolitischen Erfahrungen, als jahrelanges Ratsmitglied und als stellvertretender Landrat im Landkreis Nienburg, in seine Arbeit im Landesvorstand einfließen lassen.

Inhaltlich befasste sich der Landesparteitag in diesem Jahr neben den Neuwahlen des Landesvorstandes mit zwei Leitanträgen und rund 100 Sachanträgen. Unter dem Titel „Unsere Heimat Niedersachsen“ spricht sich die CDU Niedersachsen einstimmig dafür aus, dass gleiche Lebensverhältnisse auf dem Land als auch in der Stadt das Ziel der Partei seien. „Als Niedersachsenpartei hat die CDU alle Regionen Niedersachsens im Blick. Wir wollen nicht die Städter gegen die Menschen auf dem Land ausspielen“, sagte der tags zuvor wiedergewählte Landesvorsitzende, Dr. Bernd Althusmann. In dem Papier zeigen die Christdemokraten mehrere Parameter auf, die für eine lebenswerte Heimat in allen Teilen des Landes sorgen würden. So müsse der Breitbandausbau vorangetrieben werden. Darüber hinaus müsse insbesondere der ländliche Raum infrastrukturell ausgebaut werden. Das Netz des Öffentlichen Personennahverkehrs solle dafür erweitert werden. Auch eine wohnortnahe ärztliche Versorgung gehört nach Meinung der CDU zu den zentralen Bedingungen für eine lebenswerte Heimat. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen erkennen die Christdemokraten als „Motoren der regionalen Entwicklung“. Diese sollen gestärkt werden.