Beermann wechselt den Ausschuss

Aus dem „Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union“ wird der „Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“. Damit habe ich nun alle meine Wunschausschüsse erhalten.

Zu Beginn der Legislaturperiode wurde zwischen den Koalitionspartner CDU und SPD um die Besetzung der Ausschüsse im Deutschen Bundestag verhandelt. Alle Abgeordneten gaben Stellungnahmen darüber ab, in welchen Ausschüssen sie gerne mitwirken würden. Neben dem Ausschuss für Digitale Agenda, den ich auch erhielt, wollte ich im Ausschuss für Familien, Senioren, Frauen und Jugend mitarbeiten. Dies war jedoch schlussendlich nicht möglich und es wurde der Europaausschuss. Nun hat sich durch den Austritt meiner Kollegin aus dem Familienausschuss die Möglichkeit ergeben nachzurücken und ich ergriff diese.

Als junger Familienvater einer fast achtmonatigen Tochter, möchte ich nicht nur theoretische Dinge sondern auch praktische Erfahrungen in den Ausschuss einbringen.

Auch wenn meist „nur“ vom Familienausschuss gesprochen wird, beschäftigt sich der Ausschuss doch mit vielen unterschiedlichen gesellschaftspolitisch relevanten Themen. Seine Aktivitäten zielen darauf ab, Familien sowie Kinder und Jugendliche zu stärken, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erzielen und die Gleichstellung von Frauen und Männern zu fördern. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels unserer Gesellschaft engagiert sich der Ausschuss besonders dafür, die Rahmenbedingungen für ein weitgehend selbstbestimmtes Leben der älter werdenden Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich weiterzuentwickeln und das bürgerschaftliche Engagement aller Generationen zu fördern.

Dies alles sind Themen und Bereiche, die das Leben der Menschen unmittelbar betreffen und mit denen ich bereits viel in meiner Wahlkreiszeit in Kontakt kam. Ich möchte durch meinen Wechsel der Ausschüsse mehr für die Menschen in Nienburg und Schaumburg erreichen.