Beermann wird Obmann im Ausschuss Digitale Agenda

Am Dienstag wurde der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann von der CDU/CSU-Fraktion mit 96,2 Prozent zum neuen Obmann im Ausschuss Digitale Agenda des Bundestages gewählt.

Zuvor hatten ihn bereits die Ausschussmitglieder seiner Fraktion einstimmig für die Position vorgeschlagen. Der Ausschuss für Digitale Agenda gilt als zentrale Anlaufstelle für dieses wichtige Zukunftsthema.

„Es ist für mich eine große Ehre, dieses verantwortungsvolle Amt zu übernehmen. Besonders erfreut bin ich über das Vertrauen, welches meine Fraktion in mich setzt. Ich freue mich sehr, dass meine Arbeit in diesem Umfang auch von meiner Fraktion wertgeschätzt wird“, erklärte Beermann im Anschluss.

Die Funktion des Obmanns ist vielfältig. Dazu zählt insbesondere die Koordinierung der Arbeit der Fraktion im Ausschuss für Digitale Agenda. Zugleich ist Beermann Stellvertreter des digitalpolitischen Sprechers der Unionsfraktion, Tankred Schipanski und gestaltet so die Digitalpolitik der Großen Koalition mit.

Zur Sache:

Als Obleute werden die Abgeordneten bezeichnet, die in den einzelnen Ausschüssen Ansprechpartner ihrer jeweiligen Fraktionsführung sind. In jedem Ausschuss gibt es je Fraktion einen Obmann oder eine Obfrau.

In der CDU/CSU-Fraktion ist der Vorsitzende der Arbeitsgruppe der politisch verantwortliche Sprecher. Der Obmann ist sein Stellvertreter.

Bei den Ausschussberatungen bestimmen die Obleute den Kurs der Fraktion entscheidend mit, formulieren deren Interessen und bringen gegebenenfalls festgefahrene Vorhaben wieder in Gang. Sie stimmen zudem die Tagesordnungen ab und planen die Beratungen.

Für die Fraktionen fungieren die Obleute als Mittler der Ausschussarbeit, weil sie einen guten Überblick über den Stand der Detailarbeit in ihrem Ausschuss besitzen.