Beermann zur Verzichtserklärung von Kramp-Karrenbauer

Zur heutigen Erklärung von der CDU-Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer nicht fürs Kanzleramt kandidieren zu wollen und den Parteivorsitz abzugeben, erklärt der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU):

„Die Entscheidung von Annegret Kramp-Karrenbauer den Parteivorsitz abzugeben und die Kanzlerkandidatur nicht weiter verfolgen zu wollen zeigt, dass Sie damit zum Wohle unserer Partei handelt und verdient daher meinen Respekt.

Es gelang ihr am Ende nicht die Partei, wie sie es sich gewünscht hat, nach vorne zu bringen und zu einen, es war aber menschliche Stärke einzusehen, dass das auch in Zukunft nicht gelingen wird und deshalb diesen Schritt zu gehen, statt am Stuhl festzuhalten. Dass sie diesen Schritt jetzt gegangen ist und nicht länger gewartet hat, um der Partei vor der nächsten Bundestagswahl die notwendige Vorbereitungszeit zu ermöglichen, dafür bin ich ihr auch dankbar.“

Ob hierdurch die anhaltenden Führungsprobleme der CDU gelöst werden, wird sich laut Beermann erst beweisen müssen: „Das kommt am Ende auf die Nachfolge an. Diese muss die Eigenschaft mit sich bringen, die Partei mit sich, aber auch vor allem mit ihren enttäuschten Wählerinnen und Wählern, zu versöhnen. Die Kritik an Kramp-Karrenbauer wird natürlich nun verstummen, was vielleicht auch ihre Arbeit als Ministerin beflügeln wird.“

Einen Favoriten für das Amt zu benennen behält sich Beermann jedoch vor: „Mein Favorit aus der letzten Vorsitzenden-Wahl und dem davor stattgefundenen „Vorwahlkampf“ war denke ich klar. Doch ich würde mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht festlegen wollen, denn wir haben als CDU eine breite Auswahl möglicher Kandidatinnen und Kandidaten und alle sollen die Chance bekommen, sich vorstellig zu machen.

Tagged with: