Bei der Betriebsbesichtigung im Parkettstudio …

Bei der Betriebsbesichtigung im Parkettstudio Sennholz in Vornhagen (Lüdersfeld), bei der ich von Mitgliedern der CDU begleitet wurde, ging es um die Wiedereinführung der Meisterpflicht, den Fachkräftemangel und die Verwendung von Naturprodukten in den eigenen vier Wänden. Insgesamt wird die Wiedereinführung der Meisterpflicht in zahlreichen Berufen als positiver Schritt gewertet. Seid der Abschaffung hat die Qualität der Arbeit deutlich nachgelassen, während die Zahl der Selbstständigen 1-Mann-Betriebe stark zugenommen hat. Auf der einen Seite hat das für Arbeitsplätze gesorgt, aber auch dem Ansehen des Handwerks geschadet. Brauchte es früher nur einen Gutachter im Bezirk, erklärte Geschäftsführer Sennholz, der zudem nur in Teilzeit tätig war um Mängel zu bewerten, gibt es heute vier in Vollzeit.

Schwierig ist auch die Situation genügend Auszubildende zu finden, die dann auch noch dauerhaft bleiben. „Gute Leute bekommen verlockende Angebote, selbst aus dem Ausland“, so Sennholz.

Mit steigendem Umweltbewusstsein rückt aber auch wieder natürliches Material, wie das Holz-Parkett, welches zwar in der Anschaffung teurer ist, aber bei guter Pflege durchaus länger als eine Generation übersteht, stärker in den Focus der Menschen.