Berliner SPD zeigt gestörtes Staatsverständnis

Beermann kritisiert geplantes Schulverbot für die Bundeswehr

Mit einer Zweidrittel-Mehrheit hat die Berliner SPD auf ihrem Landesparteitag einen Antrag angenommen, der den „sofortigen Stopp aller Werbemaßnahmen militärischer Organisationen an deutschen Grund- und Oberschulen“ verbieten soll und der Antrag lässt keinen Spielraum zu, als dass damit nur die Bundeswehr gemeint sein kann. Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) reagiert mit Unverständnis:

„Die große Zustimmung zu diesem Antrag zeigt ein tief gestörtes Verhältnis der Berliner SPD zur Demokratie und zu unserem Staatswesen. Es war gerade der SPD Politiker Friedrich Beermann, der den Begriff und das Selbstverständnis der Bundeswehr als ,Staatsbürger in Uniform‘ nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges prägte und fast 70 Jahre später ist es die SPD, die der Bundeswehr nun ihr Misstrauensvotum ausspricht.

Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee und dient damit dem Volk als Souverän und nicht der Regierung. Sie dient unserer Landesverteidigung. Unsere Soldaten leisten einen wertvollen Dienst um unser Land für viele Generationen sicher und lebenswert zu erhalten. Der Beruf des Soldaten ist nicht irgendein ,Job‘ und  es ist wichtig, dass auch junge Menschen aus erster Hand einen Blick in die Arbeit der Bundeswehr bekommen können um für sich entscheiden zu können ob sie unserem Land auf diese Weise dienen möchten.

Wenn man über die Jahre langsam alle seine Werte und seine Geschichte über Bord wirft, kommt dabei irgendwann sowas wie die Berliner SPD heraus.“

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