Bernd Althusmann zum Thema Bildung in Niedersachsen

Heute war der niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann zu Gast im Neuloher Hof, bei der Familie Werfelmann.
Er machte deutlich, dass es mit ihm im Bereich Bildung keine Experimente geben wird und er nicht einer von der Sorte ist, der ideologischen Strömungen nachläuft, denn die Bundesländer die so vorgegangen sind, hängen im Bereich Bildung hinterher. Er ging auch auf das Thema Studiengebühren ein und machte deutlich, dass man am besten am Beispiel Baden-Württemberg sehen könne, was es bedeutet diese zu streichen, so wie es die Grün/Rote Landesregierung gemacht hat. Er meinte dazu, dass so etwas nur mit Einsparungen möglich sei, darum wurden in Baden-Württemberg nun 11.800 Lehrerstellen gestrichen.
Die aktuelle und zukünftige Bildungspolitik in Niedersachsen, aber auch in Deutschland müsse dafür da sein, um die richtigen Weichen im Sinne der Kinder zu stellen, nur das kann der richtige
Weg sein. Beeindruckt war ich darüber, dass unter anderem ein anwesender Schulleiter eines Gymnasiums die Bildungspolitik von Bernd Althusmann ausdrücklich lobte und zudem eine Mutter ebenfalls lobende Worte dafür fand, dass sich der Kultusminister in Niedersachsen dafür stark macht, die Landwirtschaft in den derzeitigen Schulbüchern auch so dargestellt wird wie sie ist und nicht mit ideologischen Befindlichkeiten Einzelner.
Deutlich machte der Minister auch, dass auch die Elternhäuser gefordert sind und den Druck bei ihren Kindern rausnehmen, denn das Abitur sei nicht der einzige Weg zum Menschwerden! „Wenn der Vater Professor ist und der Sohn eine Ausbildung zum Optiker erfolgreich beendet, dann ist das definitiv kein sozialer Abstieg“, macht er deutlich.
Wir haben in Niedersachsen eine Unterrichtsversorgung von 102% und haben seit 2004 5000 neue Lehrer eingestellt, so etwas kann sich sehen lassen. Die SPD will in den Grundschulen die Zweizügigkeit einführen, dieses würde das Aus für mindestens 600 kleine Grundschulen bedeuten – überwiegend im ländlichen Raum. Ich sage: „Kurze Beine, kurze Wege!“ – das muss auch das Motto für zukünftige ABC-Schützen sein. Im Anschluss gab es noch eine Diskussion mit dem Minister, der sich wirklich die Zeit nahm, alle Fragen detailliert zu beantworten. Ein interessanter Abend mit neuen Erkenntnissen ging zu Ende und machte mir deutlich, dass Bernd Althusmann auch zukünftig unser Kultusminister bleiben muss.