Besuch auf dem Rittergut Remeringhausen

Das Rittergut Remeringhausen ist den Schaumburgerinnen und Schaumburgern für seine lange und vielfältige Geschichte, seinen großzügigen Garten und die tollen Veranstaltungen vor Ort bekannt. Nicht wenige Menschen aus dem Schaumburger Land und dem Umland haben hier schon eine Hochzeit auf einem echt historischen Rittergut gefeiert.
 
In Zeiten der Corona-Pandemie finden all diese Veranstaltungen aktuell natürlich leider nicht statt. Aus diesem Grund habe ich heute Vormittag gemeinsam mit Marita Gericke und Jens Klugmann dem Rittergut und den Besitzern Tania und Nicolaus von Schöning einen Besuch abgestattet, um mich mit Ihnen über die Herausforderungen der Zeit auszutauschen und zu gucken, wo drückt der Schuh und wie kann ich helfen.
 
Besonders belastend ist die Situation dabei auch für die Auszubildenden des Ritterguts, die als Veranstaltungskauffrauen gerne viel mehr in der Praxis lernen würden, als momentan möglich. Natascha Rühmkorf und Güla Carlotta Bergmann schilderten mir ehrlich und eindrucksvoll ihre Situation: Waren sie 2019 noch frohen Mutes, schlägt der mittlerweile über ein Jahr andauernde Lockdown aufs Gemüt. Beide haben sich klar für die Pflanzentage ausgesprochen, welche normalerweise zum festen Programm des Ritterguts gehören: Auf 80.000 m² Fläche tummeln sich für gewöhnlich die Besucher im Freien und kaufen Pflanzen und Gartenartikel bei den verschiedenen Ausstellern ein oder verweilen einfach im herrlich blühenden Park. Leider hat das Land Niedersachsen solche Open-Air-Veranstaltungen, wie die Pflanzentage aber auf eine Stufe mit Jahrmärkten gesetzt und daher in Corona-Zeiten verboten. Hier wollen wir ran, Gartenfestivals in großen Parks haben nun wirklich wenig mit Jahrmärkten auf engen Straßen zu tun.
 
Ich werde daher unseren niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann erneut ins Vertrauen ziehen, damit Familie von Schöning und alle Mitarbeiter endlich wieder alle Planungen für die Events auf dem Rittergut in die Tat umsetzten können.
Alle Hoffnung liegt nun auf dem nächsten großen Festival: dem British Weekend.