Besuch Beermanns auf dem Rittergut Remeringhausen


 
Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann besuchte gemeinsam mit Jens Klugmann und Marita Gericke Familie von Schöning und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Rittergut Remeringhausen. Die Pflanzentage, die für das Wochenende komplett organisiert waren, mussten aufgrund der fehlenden Genehmigung abgesagt werden. Auf 80.000 m² Fläche tummeln sich für gewöhnlich die Besucher im Freien und kaufen Pflanzen und Gartenartikel bei den verschiedenen Ausstellern ein oder verweilen einfach im herrlich blühenden Park. Leider hat das Land Niedersachsen solche Open-Air-Veranstaltungen, wie die Pflanzentage aber auf eine Stufe mit Jahrmärkten gesetzt und daher in Corona-Zeiten verboten. „Unsere Frustration ist umso größer, weil es eine open Air Veranstaltung ist, bei der alle Hygienemaßnahmen eingehalten werden können. Uns fehlt jegliches Verständnis für diese Entscheidung, denn Blumengeschäfte, Gartencenter, Zoos, Wildparks und die Bundesgartenschau dürfen öffnen und wir nicht“, ärgert sich Nicolaus von Schöning. „Es geht nicht um Bevorzugung einzelner, aber wir alle brauchen positive Signale seitens der Politik“, ergänzt Tania von Schöning. 
„Ich weiß, dass das eine schlimme und zum Teil auch perspektivlose Situation ist und kann nur immer wieder betonen, dass die Impfungen so gut voran gehen, dass wir hoffentlich im Spätsommer zur größtmöglichen Normalität zurückkehren können“, äußert sich Beermann.
 Besonders belastend ist die Situation dabei auch für die Auszubildenden des Ritterguts, die als Veranstaltungskauffrauen gerne viel mehr in der Praxis lernen würden, als momentan möglich. Natascha Rühmkorf, 3. Lehrjahr und Güla Carlotta Bergmann, 2. Lehrjahr schilderten dem Bundestagsabgeordneten ehrlich und eindrucksvoll ihre Situation. Waren sie 2019 noch frohen Mutes, schlägt der mittlerweile über ein Jahr andauernde Lockdown aufs Gemüt. „Wir hängen komplett in der Luft“, bestätigt auch Ludovica Barduar, die nach bestandener Abschlussprüfung zur Veranstaltungskauffrau im Februar ein Praktikum auf dem Rittergut absolviert. Sie hätte gern ihren praxisbezogenen erlernten Beruf weiter ausgeübt, doch situationsbedingt beginnt sie im September ein Studium. Eine von vielen Fachkräften, die fehlen wird. „Die Jugendlichen gerade auf dem ländlichen Gebieten arrangieren sich so gut mit der Situation und halten sich an vorgegebene Maßnahmen, da ist es natürlich umso trauriger für mich zu hören, dass sie sich im Stich gelassen fühlen“, so Beermann. „Und natürlich denke ich daran, wie es mir ergangen wäre mit 15 oder 17 so eine Situation durchleben zu müssen. Ein alles anderer als schöner Gedanke“, gibt auch der Bundestagsabgeordnete zu.  
„Hoffnung machen können nur eine vertrauensfördernde Präzisierung der Maßnahmen und eine Eröffnung aller Outdoor-Formate, denn dort besteht nachweislich das geringste Infektionsrisiko. Nur so würde auch in der Bevölkerung wieder Zuversicht auf eine erfolgreiche Pandemiebekämpfung aufkommen“, fordern Tania und Nicolaus von Schöning.
„Hier wollen wir ran, Gartenfestivals in großen Parks haben nun wirklich wenig mit Jahrmärkten auf engen Straßen zu tun. Ich werde daher unseren niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann erneut ins Vertrauen ziehen, damit Familie von Schöning und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter endlich wieder alle Planungen für die Events auf dem Rittergut in die Tat umsetzten können“, äußert sich Maik Beermann abschließend.

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