Besuch bei der BBS Nienburg

Die Besrufsbildenden Schulen sind ein Garant für den Erfolg unseres dualen Ausbildungssystems. Ich war mit einer Delegation der CDU-Kreistagsfraktion an den Berufsbildenden Schulen des Landkreis Nienburg, um mir einen Eindruck über die vielfältigen Angebote der Schule zu machen. Als kompetente Ansprechpartnerin stand uns Schulleiterin Frau Sabine Schroeder zur Verfügung, die uns einen Überblick über die Schulstruktur gab.
An der BBS in Nienburg unterrichten derzeit ca. 200 Lehrer in sieben Fachbereichen. Derzeit werden insgesamt 3059 Schülerinnen und Schüler dort beschult. Der am stärksten frequentierte Sektor ist der Bereich Wirtschaft/Verwaltung/Gesundheit. Die BBS Nienburg unterrichtet 1172 Vollzeit-Schüler und 1887 Teilteit-Schüler/Berufsschüler. Positiv merkte Frau Schroeder die hervorragende Kooperation mit den beiden Oberschulen in Steimbke und Uchte an. Hier geht es darum, dass Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse einen Teil ihres Unterrichts an der BBS verbringen und somit für sich selbst ausprobieren können, welche Bereiche sie interessant finden um sich dann in der 9. Klasse auf einen Bereich zu spezialisieren. Ein Erfolgsmodell, denn von den 100 teilnehmenden Schülern der letzten Jahrgänge, haben alle einen erfolgreichen Weg eingeschlagen.
Die BSS wird mittlerweile selbst verwaltet, dafür steht ein Jahresbudget von 8 Millionen Euro zur Verfügung. Zur Selbstverwaltung gehören unter anderem die Bereiche: Einstellung von Personal, Versetzungen, Arbeitszeitkonten, Beförderungen bis A14 usw. Ein Lob gab Frau Schroeder weiter an den niedersächsischen Kultusminister Dr. Bernd Althusmann: „Er lässt sich regelmäßig sehen, kümmert sich um unsere Belange und ist zudem noch verlässlich“.
Es ist angestrebt das Bildungsangebot im Landkreis Nienburg zu erhalten und weitere Kooperationen, unter anderem mit der DEULA, anzustreben. Aber auch Wünsche an die Politik gab es: Ein auskömmliches Budget durch das Land, keine Kürzungen von Stellen und Beförderungsstellen, neue Wege für die Lehrerausbildung bzw. andere kreative Wege, Sonderstellung von Schulen beim Urheberrecht also eine Regelung mit den Schulbuchverlagen und als letzte der Wunsch danach einfach in Ruhe seine Arbeit machen zu können, weniger Erlasse und dafür etwas mehr Zeit die bestehenden Erlasse vernünftig abzuarbeiten. Zum Abschluss zeigte uns Frau Schroeder noch die neue Fleischerei und die neuen Metallwerkstätten.