Besuch bei Kalusche in Nienburg

„Kalusche“ ist für viele Nienburger der Inbegriff von Webergrill und Schlüsseldienst, doch was noch hinter der Fassade des Einzelhändlers steckt, habe ich nun bei einer Unternehmensbesichtigung in der Langen Straße erfahren.
12 Mitarbeiter, darunter vier Tischler, zwei Schlosser und ein Elektriker zählt das Team von Kalusche: „Wenn wir zur Beseitigung eines Einbruchsschadens gerufen werden, erledigen wir alles aus einer Hand und die Menschen haben nach dieser belastenden Erfahrung keine langen Wartezeiten auf z.B. Ersatzteile oder Handwerker.“ Bei Notfällen am Wochenende fährt Andreas Kalusche, der nach seiner ersten Ausbildung als Bäcker noch zum Schlosser umlernte, auch immer noch selbst raus: „Man muss hinter seinem Betrieb stehen und diesen auch leben, damit es läuft.“
Auf meine Frage welche Bedeutung die Nienburger Innenstadt und die Laufkundschaft für ihn habe, erklärte er: „Ich habe besonders viel Laufkundschaft durch Fahrradtouristen und Camper und durch meine Angebote z.B. individuelle Schilder und Briefkästen liefern zu können. Auch das Weber Zubehör erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Für die Innenstadt würde ich mir jedoch wünschen, dass mehr für den Tourismus in Nienburg getan werden würde. Davon würden denke ich alle profitieren.“
Besonders beeindruckt war ich über die Tätigkeiten von Kalusche abseits des Einzelhandels. Neben individueller Entwicklung und Maßfertigung von z.B. Briefkästen, setzt Andreas Kalusches Unternehmen auch Projekte für Schließtechnik in anderen Größenmaßstäben um. Zu seinem Kundenkreis zählt z.B. auch die Bundeswehr und die Uni Hannover.
Ich danke Andreas für den Einblick in sein Unternehmen und bin überrascht, welches Potential man hinter der bekannten Fassade von „Sicherheit & Grillen“ vorfinden kann!

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