Besuch im Wasserbetrieb Lauenau

Der Urlaub ist rum, die politische Sommerpause hält noch an und deshalb geht es nach ein paar entspannten Tagen in Bayern gestärkt auf zu neuen Terminen ins schöne Rodenberg und Lauenau.
 
Zuerst traf ich mich angesichts der Wasserproblematik mit Bürgermeister Georg Hudalla und Sven Janisch vom Wasserbetrieb Lauenau im Rathaus in Rodenberg, bevor wir zum Wasserspeicher fuhren und mir die dahinterstehende technische Seite demonstriert wurde.
Im Gespräch erklärte Hudalla, dass die angereiste Bundespresse teilweise enttäuscht wieder abzog, weil die erwartete Katastrophe ausblieb. Er lobte das Verhalten der Bevölkerung, die in der Mehrheit besonnen in dieser Spitzenlastphase reagiert haben.
 
Janisch erklärte, dass die Aufrufe zum Wassersparen sogar in den Nachbargemeinden zu einem Nachdenken in der Bevölkerung geführt haben und auch dort die angespannte Lage entschärft wurde.
Ich denke, Wasser ist ein wichtiges Gut und solch eine Situation zeigt, welchen Wert die selbstverständliche, stete Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser hat. Man muss aber auch sagen, dass das Trinkwassernetz zu keinem Zeitpunkt zusammengebrochen ist und daher Panik fehl am Platz war. Wichtig ist, dass wir aber lernen mit solchen Ausnahmesituationen umzugehen.
Einfache technische Lösungen gibt es hier nicht und so habe ich als Wunsch an die Politik mitgenommen, dass es helfen könnte, wenn wir im Wasserhaushaltsgesetz die Quoten für solche Situationen flexibler gestalten könnten.
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