Der Wolf gehört ins Jagdrecht – mehr Schutz für unsere Weide- und Nutztiere!

Der Austausch mit Schaumburger Weidetierhaltern war mir sehr wichtig. Die Sorge über die Entwicklung der Wolfspopulation ist groß. Wir erfahren mit Wolfszuwanderern und Neugeburten eine Steigerung der Anzahl von fast 60% pro Jahr…das ist exponentiell. Wir müssen endlich Klarheit schaffen. Der Wolf gehört ins Jagdrecht und die Diskussion, ob und warum muss beendet werden.
 
Was wir jetzt brauchen sind schlicht die richtigen Rahmenbedingungen, um den Wolf vernünftig zu managen und Schäden für die Nutz- und Weidetierhalter in Zukunft abzuwenden.
 
Ich fordere ein Ende der Diskussionen auf dem Rücken der Weidetierhalter und entschlossenes Handeln. Das Bundesumweltministerium muss einsehen, dass wir diesen Weg der Wiederansiedlung von Wölfen so nicht gehen können.
 
In Niedersachsen geht es weiter um den weltweiten Ruf als Pferdeland, um die Pflege der schützenswerten Kulturlandschaft und darum, ein Nebeneinander von Menschen, Weidetieren und Wölfen so umzusetzen, dass jeder zu seinem Recht kommen kann.
 
Das Argument, man wolle den Wolf wieder ausrotten lasse ich nicht gelten. Fuchs und Wildschwein sind auch im Jagdrecht und in einem sehr guten Erhaltungszustand. Es geht mir darum, auch die Jägerschaft für diese anspruchsvolle Aufgabe zu gewinnen. Wir brauchen unsere erfahrenen heimischen Jäger für ein erfolgreiches Management! Die erfolglose Bejagung des Rodewalder Rüden hat das deutlich gezeigt.
 
Mit der Aufnahme in das Jagdrecht wollen wir die Voraussetzungen schaffen, dass Wölfe, die auffällig sind, zügig entnommen werden können. Dazu muss sich allerdings die Bundesumweltministerin Schulze endlich bewegen und dafür sorgen, dass der günstige Erhaltungszustand der Wolfspopulation, der längst erreicht ist, offiziell anerkannt wird.
 
In Schweden gibt es Beispielsweise eine „Obergrenze“ von etwa 250 Tieren. Bei uns in Deutschland geht man derzeit von ca. 1.500 Tieren aus. Ich fordere daher ebenso eine Obergrenze für die Wolfspopulation, wie sie beispielsweise in Schweden und Frankreich, ein aktives Wolfsmanagement und die Aufnahme ins Deutsche Jagdrecht und das zügig.
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