Die verlässliche Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder kommt

 

Als Berichterstatter für die CDU/CSU-Fraktion informiert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete über den Abschluss des sogenannten Ganztagsförderungsgesetz. Mit diesem Gesetz wurde heute Mittag der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab dem 1. August 2026 beschlossen.

 „Taten statt Sonntagsreden – Heute habe ich als zuständiger Berichterstatter den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule mit beschlossen. Ab dem Schuljahr 2026/2027 gilt er für die erste Klasse und wird dann jährlich erweitert, sodass ab dem Jahr 2029 der Rechtsanspruch von der 1. bis zur 4. Klasse, 8 Zeitstunden am Tag und von Montag bis Freitag vollständig greift. Auch in den Sommerferien – bis auf vier Wochen Schließzeit – werden Angebote bereitgestellt“, erklärte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann.

Beermann zeigte sich froh darüber, dass dieses enorm wichtige familienpolitische Vorhaben noch in dieser Wahlperiode abgeschlossen wurde. Es handele sich natürlich um ein Angebot, das Eltern annehmen können, aber nicht müssen. „Verhehlen darf man allerdings hierbei nicht, dass es sich um eine Mammutaufgabe handelt. Wir brauchen mehr Plätze und mehr Fachkräfte. Aber der Bund lässt die Kommunen und Länder nicht allein – er stellt für den Ausbau 3,5 Mrd. Euro zur Verfügung, beteiligt sich sogar zu 50 Prozent an den Investitionskosten und ab 2026 auch an den Betriebskosten – erst gestaffelt und dann ab 2030 mit 960 Mio. Euro jedes Jahr,“ sagte Beermann weiter. Der CDU-Politiker setzt nun darauf, dass die Länder im Bundesrat dem Gesetz zustimmen und auch die vom Bund dafür bereitgestellten Finanzmittel vollständig an die Kommunen und Trägern weiterleiten.

„Gerade die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig eine die Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur ist. Mit dem Rechtsanspruch schaffen wir bundesweit ein verlässliches Angebot für Kinder und Eltern. Insgesamt stärken wir damit die Bildungs- und Teilhabechancen unserer Kinder und verbessern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf,“ hielt Beermann abschließend fest.

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