Einigung bei der Flexi-Rente – Arbeiten im Alter wird attraktiver

Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) begrüßt die Einigung der Großen Koalition zur Flexi-Rente. „Arbeiten im Alter wird durch die Neuregelung attraktiver für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Dies ist ein wichtiges Signal, dass der Beginn des Rentenbezugs nicht das Ende des Arbeitslebens bedeuten muss“, betont Beermann.

Mit der Einigung setzt die Koalition eine Forderung der Mittelstandsvereinigung nach Abschaffung der Arbeitslosenbeiträge für beschäftigte Rentner um. „Damit wird diese sinnlose Strafabgabe für ältere Arbeitnehmer abgeschafft. Obwohl Rentner per Definition schon nicht mehr arbeitslos werden konnten, mussten die Arbeitgeber trotzdem Abgaben in die Arbeitslosenversicherung für sie bezahlen“, erklärt Beermann. „Wir erhöhen damit den Anreiz, dass diejenigen, die im Alter noch arbeiten können und arbeiten wollen, von ihren Arbeitgebern weiter beschäftigt werden dürfen und können.“

Bereits seit Juli 2014 gelten die arbeitsrechtlichen Erleichterungen der Flexi-Rente. Danach können ältere Beschäftigte über das Renteneintrittsalter hinaus befristet, mit mehrfachen Verlängerungen, weiter beschäftigt werden. Die Flexi-Rente stellt eine Möglichkeit zum längeren Arbeiten dar. Beermann: „Wir wollen den Mentalitätswandel: Arbeit im Alter muss keine Bürde mehr sein, sondern bedeutet Teilhabe, Sinnstiftung und persönliche Kontakte.“

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