ELTERNGELD KRISENFEST MACHEN …

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ELTERNGELD KRISENFEST MACHEN

Heute hielt ich eine Rede im Deutsche Bundestag zu unserem Gesetzentwurf für Maßnahmen im Elterngeld aus Anlass der Covid-19-Pandemie. Werdende oder frisch gebackene Eltern sollen wegen der Corona-Krise keine Nachteile erleiden, weshalb wir einige Änderungen planen, die rückwirkend zum 1. März in Kraft treten sollen.

Mit dem Gesetz machen wir das Elterngeld ein Stück weit krisenfest. Corona-bedingte Einnahmeausfälle, wie beispielsweise durch Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit, sollen nicht dazu führen, dass sich das Elterngeld drastisch reduziert und diese Familien in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Diese krisenbedingten Einnahmeausfälle werden bei der Berechnung des Elterngelds deshalb künftig nicht berücksichtigt.

Gleichzeitig sorgt dieses Gesetz für mehr Flexibilität.

Eltern, die zu den systemrelevanten Berufsgruppen gehören, wie beispielsweise Ärzte, Krankenpfleger oder Polizisten, werden in dieser Zeit dringend vor Ort an ihrer Arbeitsstelle gebraucht. Wir sichern diesen Eltern zu, dass sie ihre Elterngeldmonate in der Zeit nach der Krise nehmen können.

Auch sichern wir den „Partnerschaftsbonus“; Eltern verlieren den Anspruch nicht, wenn sie mehr oder weniger arbeiten als geplant. Wir werden dafür sorgen, dass dieses Gesetz Anfang Mai beschlossenen wird, damit es rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten kann.

Damit geben wir eine zügige Antwort an die vielen betroffenen Eltern.