EU-Projekttag in Stolzenau

Anlässlich des EU-Projektages besuchte der heimische Bundestagsabgeordneten Maik Beermann (CDU) die Schloss-Schule Stolzenau (Realschule). Nach einem kurzen vorbereitenden Gespräch mit Schulleiter Schmidt über die aktuelle Situation der Schulentwicklung, stand eine Diskussionsrunde mit rund 50 Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen auf dem Programm.

„Mir macht das wirklich immer sehr viel Spaß mit der nachfolgenden Generation zu reden und vor allem ihre Gedanken und Ideen zu erfahren. Der Austausch mit den jungen Leuten aus meinem Wahlkreis ist mir sehr wichtig“ sagte der Abgeordnete zu Beginn des Gesprächs.

Beermann berichtete den Schülerinnen und Schülern von seinem Werdegang von der Sparkasse in die Bundespolitik. Er gehöre zu den wenigen Abgeordneten, die mit einem Realschulabschluss den schulischen Bildungsweg beendet haben. „Das Parlament repräsentiert an dieser Stelle nicht den Schnitt der Bevölkerung“, so Beermann. Er gab den Jugendlichen einen privaten Einblick in den Abend und die Nacht seines Einzuges in den Bundestag 2013, als ein Einzug schon kaum mehr Aussichten auf Erfolg hatte. Umso mehr freute es ihn, dass die Bürger seine Arbeit in 2017 bei der direkt gewonnenen Wiederwahl anerkannt haben.

Nach der Vorstellung und einem Bericht über die Arbeit eines MdB kam man dann auf das Thema der Europäischen Union zu sprechen. „Die Europäische Union garantiert uns seit mittlerweile knapp 70 Jahren Frieden auf unserem Kontinent“, merkt Beermann an, „doch die EU ist aber auch viel mehr als ein Friedensbündnis.“ Der freie Waren-, Kapital-, Personen- und Dienstleistungsverkehr seien wichtige Errungenschaften der letzten Jahre, dies es zu schützen gelte. Beermann wünsche sich eine Abkehr vom Brexit.

In der darauffolgenden Fragerunde wurden auch die Schüler konkret: „Wo sehen Sie sich in den nächsten 5 Jahren?“, „Was ist ihre Meinung zur AfD?“ oder auch „Wie stehen sie zum deutschen Schulsystem?“ waren hierbei nur einige Fragen die Beermann ausgiebig beantwortete. Dabei ließ er sich nicht nehmen, auch einmal Werbung für das Handwerk zu machen: „Die Auftragsbücher im Handwerk sind voll, aber es fehlen einfach junge Menschen, die ein Handwerk lernen wollen. Die Perspektiven im Handwerk sind ebenso gut, wie die Verdienstmöglichkeiten“, gab er den Schülern mit auf den Weg für die bevorstehende Berufswahl.

„Abschließend muss aber gesagt werden, lasst euch von niemanden unter Druck setzen und hört bei Euren anstehenden Entscheidungen auf euren Bauch und euer Herz“, gab Beermann am Schluss zu bedenken.

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