Flexi-Rente in Kraft getreten

Am 1. Juli trat die Flexi-Rente in Kraft. Erstmals können ab diesem Tag Rentner, die über das Renteneintrittsalter hinaus arbeiten wollen, befristet beschäftigt werden. Damit hat sich der Einsatz der CDU Bundestagsfraktion bei den Verhandlungen zum Rentenpaket eine wichtige Forderung von Unternehmen und Arbeitnehmern umgesetzt.  „Die Flexi-Rente ist ein Richtungswechsel in der Rentenpolitik. Ab 1. Juli entscheidet nicht mehr der Staat über den Renteneintritt. Künftig bestimmen Arbeitnehmer im Einvernehmen mit ihrem Arbeitgeber ihren individuellen Renteneintrittstermin. Das hilft, dem Fachkräftemangel zu begegnen und wird unserer Gesellschaft gerecht, in der immer mehr Menschen länger arbeiten wollen“, stellt Beermann heraus.

Mit der Abschaffung des Befristungsverbots fiel zum 1. Juli die entscheidende arbeitsrechtliche Hürde für die Weiterbeschäftigung im Rentenalter. Nun müssen weitere Schritte folgen: „Den eingeschlagenen Weg zur Flexibilisierung des Renteneintritts müssen wir konsequent weitergehen. Nach den arbeitsrechtlichen Hürden rücken nun die sozialrechtlichen Regelungen in den Fokus“, betont Beermann. Der Bundesvorsitzende der Mittelstandsvereinigung Linemann stellt heraus, dass Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern im Rentenalter Sozialabgaben zahlen müssen, ohne dass der Arbeitnehmer daraus Leistungen erwirbt und bringt es auf eine einfache Formel: „Keine Leistungen, keine Beiträge“. Rentner können nicht mehr arbeitslos werden und Weiterarbeit erhöht derzeit auch nicht die Rentenansprüche.

Maik Beermann schließt sich der Forderung der Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) an und unterstützt die Aussagen des Bundesvorsitzenden Linnemann. Die Unionspolitiker warnen eindringlich davor, angesichts der Diskussion um die weitere Flexibilisierung des Renteneintritts neue Mechanismen der Frühverrentung zu etablieren. „Wer  unter dem Deckmantel der Flexi-Rente Facharbeiter frühzeitig in Ruhestand schicken will, hat die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht verstanden. Wir sind auf das Know-How der älteren Facharbeiter angewiesen. All denen, die freiwillig länger arbeiten wollen, dürfen wir keine Steine in den Weg legen, sondern müssen Hürden abbauen. Die Flexi-Rente darf nicht Deckmantel für Frühverrentung werden, wie es Gewerkschaften und Teile der SPD aktuell forcieren. Die Flexi-Rente ist vielmehr die Möglichkeit für ältere Fachkräfte, freiwillig länger zu arbeiten. Und davon profitieren letztlich Arbeitnehmer, Arbeitgeber und unsere Gesellschaft insgesamt“, führt Beermann aus.

 

Maik Beermann betont, dass mit diesem Instrumentarium eine Möglichkeit geschaffen wurde auch im Wahlkreis Nienburg – Schaumburg individuelle Lösungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu erzielen.