Flüchtlingskinder brauchen kindgerechte Flüchtlingsheime

Mehr Spielzeug und Spielplätze für Kinder, die vor Terror und Krieg geflohen sind

Flüchtlingsheime in denen Kinder spielen können, das fordert unser familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Marcus Weinberg. Finanziert werden soll das aus dem 100 Millionen Euro-Paket-Kita-Plus. Diese Forderung kann ich nur unterstützen.

Denn damit können wir das Leid der Kinder etwas abmildern. Kinder müssen in Unterkünften untergebracht werden, die kind- und familiengerecht sind. Dazu gehören für ihn auch gut ausgestattete Spielzimmer, Spielplätze und Spielangebote. Das ist das Mindeste, was wir den Kindern und ihren Eltern anbieten müssen.

Immer mehr Flüchtlingskinder kommen nach Deutschland. Sie fliehen vor Krieg, Terror und Gewalt. Traumatisiert treffen sie in deutschen Flüchtlingsheimen ein. Spielzeug und Spielplätze können helfen, ihre traumatischen Erlebnisse ein wenig vergessen zu machen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) geht davon aus, dass ein Drittel aller nach Deutschland einreisenden Flüchtlinge Kinder und Jugendliche sind.

Kommunen können oft mehr nicht leisten, darüber sind wir uns im Klaren. Vor drei Wochen hatte das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zum Nachtragshaushalt beschlossen. Darin sind weitere 100 Millionen Euro für den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze vorgesehen. Ein Teil davon soll nun zum Einsatz kommen. Wir fordern die Familienministerin daher auf, dass aus den im Nachtragshaushalt 2015 eingestellten zusätzlichen 100 Millionen für den Kita-Ausbau mindestens 5 Millionen für die Verbesserung der Situation von Kindern in Flüchtlingsheimen bereitgestellt werden. Damit können wir hoffentlich das Leid der Kinder ein wenig mildern.

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