Freiwillige für die Flüchtlingshilfe gesucht

Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) weist auf Änderungen des Bundesfreiwilligendienstgesetzes hin, die im Rahmen des sog. „Asylpakets“ kürzlich im Bundestag verabschiedet wurden.

Mit Artikel 5 des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes wurde das Bundesfreiwilligendienstgesetz um den  § 18 – BFD mit Flüchtlingsbezug- ergänzt.

Die Belegung der Plätze aus diesem Sonderprogramm muss einen Bezug zur Flüchtlingshilfe haben, also entweder muss der Einsatz in der Flüchtlingshilfe erfolgen oder aber der Dienst kann durch geflüchtete Menschen, die bereits eine Beschäftigungserlaubnis erhalten haben, selbst geleistet werden.

Das Sonderprogramm ist vorerst bis zum 31.12.2018 befristet. Bis zu 10.000 Stellen mit Flüchtlingsbezug sind pro Jahr möglich. Erste Vereinbarungen können ab dem 24.11. mit Einsatzbeginn  zum 1.12.2015 geschlossen werden. Die Freiwilligen im Bundesfreiwilligendienst erhalten ein Taschengeld bis maximal 363 Euro im Monat. Die Regeldauer sind 12 Monate, mindestens jedoch 6.

Beermann erklärt: „Ohne das Engagement der zahlreichen Freiwilligen wäre die Aufgabe der Flüchtlingshilfe nicht zu stemmen. Aber auch ehemalige Flüchtlinge haben die Möglichkeit sich hier zur Bewältigung der Aufgabe einzubringen.“

Weitere Informationen sind auf www.bundesfreiwilligendienst.de verfügbar.

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