Fußball als Integrationsprojekt

Auf Einladung von Hardy Herzog und Hubert Knodel, Trainer der Freizeitliga des VfL Bückeburg, bin ich nach Bückeburg gereist, um mich bei einer Trainingseinheit über die Idee, eine Freizeitliga für Geflüchtete ins Leben zu rufen, zu informieren. Zusammen mit 12 Mitspielern, Hardy Herzog, Martin Brandt Präsident VfL Bückeburg Gesamtverein und Jürgen Rinne (Marketing & Sponsoring, VfL Bückeburg/Fußball) wurde ich auf dem Sportplatz begrüßt und direkt zum Mitspielen eingeladen.
Martin Brandt erklärte, dass man ursprünglich mit dem Gedanken gespielt hat Freizeitfußball neben dem Ligaspielbetrieb anzubieten, weil vielen sozial- und leistungsschwächeren Spielerinnen und Spielern nicht die Möglichkeit gegeben ist, in den leistungsorientierten Mannschaften mitzuspielen, aber im Zuge der Entwicklung zur Flüchtlingssituation 2016 wurde diese Idee spontan als Flüchtlingsprojekt aufgezogen. „Wir haben gezielt bei den Flüchtlingsunterkünften vorgesprochen und unser Angebot unterbreitet“, so Brandt.
Insgesamt 42 eingewanderte Jugendliche nutzen mittlerweile diese Möglichkeit. „In den letzten Jahren haben sich 7 Jugendliche für bestehende Herrenmannschaften qualifizieren können“, erläutert Hubert Knodel.
„Es bedarf viel Zeit und Einsatz, denn nur durch zahlreiche Unterstützer, Sponsoren und Spenden können Fußballschuhe, Fußbälle und Trainingssachen etc. finanziert werden“, so Jürgen Rinne.

Beim VfL Bückeburg kann man zu Recht stolz sein, auf ein Vorzeigeprojekt, welches den Jugendlichen eine kleine Heimat und Stabilität gibt!

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