GEGEN ERHÖHUNG DER RUNDFUNKGEBÜHREN …

GEGEN ERHÖHUNG DER RUNDFUNKGEBÜHREN

Nach der im März stattgefundenen Einigung der Länder auf eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages, um 86 Cent auf insgesamt 18,36 Euro, habe ich gemeinsam mit 11 meiner Kolleginnen und Kollegen einen Brief an die Ministerpräsidenten der Länder geschickt, um gegen eine Erhöhung der Rundfunkgebühren zu plädieren!

Zum Zeitpunkt der Entscheidung konnte Deutschland auf zehn Jahre Wirtschaftswachstum zurückblicken. Es gab im vereinten Deutschland noch nie so wenig Arbeitslose und Insolvenzen. Doch durch die Corona-Krise hat sich die Wirtschaftslage dramatisch geändert. Über 10 Millionen Beschäftigte sind in Kurzarbeit und die Wirtschaftsleistung wird voraussichtlich um über 6 Prozent einbrechen. Die Zahl der Arbeitslosen nimmt wieder zu.

Eine Erhöhung der Rundfunkgebühren passt daher in keiner Weise in diese Zeit. Genauso wie viele Betriebe und Privatpersonen derzeit kürzer treten müssen, müssen auch die Rundfunkanstalten ihre Sparanstrengungen verstärken und sich solidarisch mit dem Gebührenzahler zeigen. Wir dürfen die Menschen in dieser Zeit nicht zusätzlich belasten.