Gemeinsamer Einsatz für Familie Bock aus Lauenau

Familie Bock mit Beermann und GiengerDer heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) empfing Wilfried und Maximilian Bock aus Lauenau im Deutschen Bundestag. Nach einem Rundgang trafen Familie Bock und Beermann Eberhard Gienger, den 36-fachen Deutschen Meister sowie mehrmaligen Welt- und Europameister in verschiedenen Disziplinen des Kunstturnens. Gienger ist ebenfalls CDU-Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Sportausschusses. Bis 2010 war er Mitglied des Präsidiums des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Hintergrund des Treffens war ein tragischer Sportunfall von Maximilian am 15.03.2008 im Rahmen einer Rennrad-Trainingseinheit am Mont Ventoux. Nach der Erstbehandlung in einem französischen Krankenhaus wurde der im Koma liegende Maximilian in ein deutsches Krankenhaus geflogen.

„Die medizinische Versorgung war in allen Häusern absolut in Ordnung“, so Vater Wilfried Bock.

Doch nach dem Unfall änderte sich das Leben für Familie Bock schlagartig. Der seit dem Sturz mehrfachbehinderte Maximilian Bock befindet sich noch heute in umfassenden Rehabilitationsmaßnahmen.

„Als ich ihn Anfang 2013 kennenlernte und sein Vater mir über den Unfall berichtete, war mir klar: Hier möchte ich unterstützen. Herr Bock leistet einen unermüdlichen Kampf um die offenen Fragen rund um den Unfallhergang zu klären. Derzeit sind noch viele Puzzleteile zusammenzufügen. Mit Eberhard Gienger konnte ich einen Abgeordneten des Deutschen Bundestages für dieses Thema gewinnen, der sich innerhalb des Sportes und seiner Gremien auskennt“, so Beermann.

Gemeinsam mit Familie Bock werden die Abgeordneten Beermann und Gienger nun das Thema im Detail betrachten und ggf. Fragen der Haftung neu bewerten.

Im Anschluss an den Aufenthalt in Berlin hat Familie Bock auf Einladung des Abgeordneten Gienger das Turnier der Meister des Kunstturnens in Cottbus besucht.
Eberhard Gienger ermöglichte Maximilian Bock hier ein Gespräch mit dem querschnittsgelähmten Sportler Ronny Ziesmer, der in Vorbereitung auf die olympischen Spiele 2004 einen schweren Sportunfall hatte und mittlerweile wieder als Handbiker an Sportwettkämpfen teilnimmt.

Eberhard Gienger zeigte sich vom Mut und Willen Maximilian Bocks, wieder Sport treiben zu können, beeindruckt.

„Bei einem unserer Treffen werde ich gemeinsam mit Maximilian einen Tandemfallschirmsprung unternehmen – den Sprung in sein Neues Leben“, so Gienger am Ende der Reise.

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