Gesetze für konsequente Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest beschlossen

In der vergangenen Sitzungswoche des Deutschen Bundestages wurde die Änderungen des Tiergesundheitsgesetzes und des Bundesjagdgesetzes beschlossen. Dazu erklärt der heimische CDU Bundestagsabgeordnete Maik Beermann:

„Wir haben die rechtlichen Grundlagen geschaffen, um im Fall eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest konsequent agieren zu können. Damit ergänzen wir die schon bestehenden Maßnahmen zur Tierseuchen-Prävention nochmals, wie Krisenübungen und Informationskampagnen etwa an Autobahnen. Die zuständigen Behörden erhalten so einen Instrumentenkasten, um bei einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen schnell, entschieden und koordiniert einzugreifen. Auch wenn die Afrikanische Schweinepest als Tierseuche für Menschen gänzlich unbedenklich ist, stellt sie eine große Gefahr für die einheimischen Wildschweine und Hausschweine dar. Eine Einschleppung der Seuche muss verhindert werden. Die aktuellen Ausbrüche in Belgien zeigen uns deutlich, wie wichtig es für Bund und Länder ist vorbereitet zu sein. Im Ernstfall muss es möglich sein, schnelle Maßnahmen zu ergreifen wie verstärkte Bejagung von Wildschweinen, die Suche nach verendeten Tieren oder ein Ernteverbot. Gleichzeitig müssen die Interessen der betroffenen Landwirte und Jäger berücksichtigt werden.“