Grundschulverbot für Kinder, die kein deutsch können

Es ist heutzutage modern, Dinge ganz schnell aus dem Zusammenhang zu reißen, sich zu echauffieren, Dramen loszutreten. Tut dieses aber der politischen Debatte und Auseinandersetzung gut? Nun ja, das was von mir in großen Lettern geschrieben und von der dpa als Schlagzeile verbreitet wurde, wurde schnell wieder korrigiert – und warum? Weil mein Kollege Carsten Linnemann es so nicht gesagt hat. Hier seine Aussage: „Ein Kind, das kaum Deutsch spricht und versteht, hat auf einer Grundschule noch nichts zu suchen. Hier muss eine Vorschulpflicht greifen, notfalls muss seine Einschulung auch zurückgestellt werden. Das kostet Geld, aber fehlende Integration und unzureichende Bildung sind am Ende viel teurer.“ Und damit hat er Recht! Viel interessanter ist jedoch, wie Kolleginnen und Kollegen anderer Fraktionen und auch aus der eigenen auf jene Headlines reinfallen, ohne den wirklichen Inhalt zu kennen und Statements zu einem Grundschulverbot abgeben, obwohl dieses gar nicht gefordert wurde. Tja…es ist wie es ist und unsere Medien sollten sich an dieser Stelle auch mal hinterfragen, ob sie stets zur Objektivität und Sachlichkeit beitragen….

https://www.welt.de/politik/deutschland/article198065241/Lehrerverband-Linnemann-hat-mit-Problembeschreibung-recht.html

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