Herausforderung Extremismus – Was kann Schule tun?

„Herausforderung Extremismus – Was kann Schule tun?“ – zu dieser sehr gut besuchten Podiumsdiskussion hatte das Adolfinum Gymnasium in Bückeburg eingeladen. Zu den Mitdiskutanten gehörte unter anderem der ehemalige heimische CDU Landtagsabgeordnete Friedrich Pörtner, Steffen Siegmann, Schüler des Adolfiums und Mitglied der Jungen Union Bückeburg und Frank Kreykenbohm, Leiter der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg.
Einer der Moderatoren war Jörn Lohmann, ebenfalls Schüler am Adolfinum und Vorsitzender der Jungen Union Bückeburg. Ein ganz großes Lob ist im Vorfeld den verantwortlichen Schülern auszusprechen – sie haben das super organisiert und eine perfekte Podiumsdiskussion geplant und durchgeführt.

„Extremis beginnt dort, wo aufgrund politische Interessen, die Würde des Mensschen angetastet wird, waren sich alle Podiumsteilnehmer einig. Deutlich wurde auch in den Aussagen, dass der Extremismus eine gewisse Realität hat, aber keine Normalität werden dürfe. Eine weitere Aussage war auch, dass sich Demokraten in einem Land wie Deutschland frei und ohne
Angst bewegen und sich äußern können müssen. Zukünft müsse ein Hauptaugenmerk auf die präventiven Maßnahmen gelegt werden. Gerade an Schulen sei es Aufgabe der Lehrer, aber auch der Schüler immer wieder bei Auffälligkeiten aktiv zu werden – aber auch das Elternhaus ist hier in die Pflicht zu nehmen. Auch die Kooperation zwischen Schule und Eltern müsse
verstärkt werden, wenn es bei einer Schülerin oder bei einem Schüler Auffälligkeiten in Richtung Extremismus gibt. In einem waren sich alle einig, sowohl Podium, Schüler, Lehrer und Zuhörer – „Auch Schule muss demokratisch sein!“