Heute habe ich mich gemeinsam mit den …

Heute habe ich mich gemeinsam mit den Samtgemeinde- und Stadtbürgermeistern aus dem Landkreis Schaumburg, Landrat Jörg Farr und meiner Kollegin Marja-Liisa Völlers zu einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur getroffen. Hierbei ging mein Kollege Enak Ferlemann auf Fragen zum Bau einer neuen Hochgeschwindigkeitstrasse durch das Schaumburger Land ein. Fest steht: Zum aktuellen Zeitpunkt wird kein Trassenverlauf favorisiert. Mögliche Trassenvarianten werden im ersten Halbjahr des nächsten Jahres analysiert. Hierbei wird der Fahrplan für den Deutschlandtakt 2030 entscheidend sein, der seitens des BMVI derzeit erarbeitet wird. Dann wird die DB-Netz auf Grundlage der Taktfahrzeit zwischen Hamm und Hannover eine genaue Prüfung etwaiger Trassenverläufe starten. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch das Bürgerdialogverfahren, das betroffenen Bürgern und Kommunen die Gelegenheit gibt, ihre Ansichten und Bedenken in die Planung einfließen zu lassen. Am Ende wird auf der Grundlage von Umweltschutz, der Berücksichtigung der Ergebnisse des Bürgerdialogverfahrens und der Wirtschaftlichkeitsprüfung der Deutschen Bahn ein Planfeststellungsverfahren gestartet. Neueste Erkenntnis für alle Teilnehmenden: man müsse nicht zwingend neben der A2 eine neue Trasse bauen – „man könne auch unten durch“, also eine Tunnellösung berücksichtigen. Für das Schaumburger Land bedeutet dies: Wir werden uns weiterhin aktiv in die Gespräche über mögliche Trassenverläufe einbringen.