Heute vor einem Jahr war Bundestagswahl

Heute vor einem Jahr war Bundestagswahl! Und genau vor einem Jahr zur selben Zeit wie heute, ist dieses Foto entstanden. Ja, es war einer der schönsten Tage in meinem Leben…überwältigend, schön, emotional, erleichternd, besonders. Ich lebe für diese Leidenschaft, Politik für die Menschen im Schaumburger Land und den Landkreis Nienburg machen zu dürfen. Ebenso ist es eine besondere und schöne Herausforderung an der größten politischen Willensbildung und Gesetzgebung unseres Landes mitwirken zu dürfen. All das ist nur möglich, weil mich die Wählerinnen und Wähler am 24.09.2017 direkt in den Deutschen Bundestag gewählt haben. Und all diese 59.126 Menschen – aber auch jene, die mich nicht gewählt haben, haben dennoch einen Anspruch an die gewählten Volksvertreter. So wie ich das schon seit längerem betrachte, ist es so, dass Emotionen eine immer größere Rolle spielen, als zum Teil die Faktenlage aussieht. Ich persönlich habe mir gewünscht, dass die Koalition nach der parlamentarischen Sommerpause endlich die PS auf die Straße bringt, die erforderlich sind, damit die Menschen in unserem Land spüren, dass wir in der Lage sind ein Land gut zu regieren. Denn wer sich inhaltlich mit dem Koalitionsvertrag auseinandergesetzt hat, der weiß, dass da deutliche Verbesserungen für Familien, die innere Sicherheit, für die Infrastruktur und vieles mehr drin steht. Aber was machen wir? Wir führen eine politische Scheindebatte, um die Person Hans-Georg Maaßen…lächerlich ist das. Mich wundert es mittlerweile nicht mehr, dass die AFD zweitstärkste Kraft ist, weil es die Bürgerinnen und Bürger einfach nervt, dass was da in Berlin passiert. Wir müssen endlich anfangen die Probleme zu lösen. Zur AFD: niemals würde ich behaupten, dass seien alles nur Rechtsradikale! Die Auslassungen von Martin Schulz und Johannes Kahrs im Plenum aus der letzten Sitzungswoche, tragen allerdings nicht dazu bei, die AFD zu entzaubern. Durch solche Auftritte macht man die AFD zur Opferrolle, zeigt aber nicht auf, dass sie für die Probleme in unserem Land keinerlei Lösungen und Ideen hat. Wir, als etablierte Parteien müssen einfach mal wieder ran ans Volk. Ich behaupte von mir, wenn ich mir meinen Terminkalender anschaue, dass ich ziemlich dicht dran bin. Daher wäre es hilfreich, wenn Regierungsmitglieder, das, was die Abgeordneten aus ihren Wahlkreisen mitbringen, ernst nehmen und versuchen Lösungen zu finden. Mir macht mein Beruf Spaß und ich habe für mich immer das Ziel ihn bestmöglich umzusetzen. Ich kann es nicht jedem Recht machen…ich kann aber zuhören und die Menschen ernst nehmen. DANKE, dass ich dieser besonderen Aufgabe nachgehen darf… #einervonunsinberlin

Tagged with: