ICH Kinderhilfswerk unterstützt Familie – Beermann besucht den kleinen Simon

Seit acht Jahren ist unser heimischer Bundestagsabgeordnete Maik Beermann nun in seinem Wahlkreis Nienburg und Schaumburg unterwegs. „Es gab viele spannende, viele informative und viele überraschende Termine. Und dann gab es immer diese besonderen Termine, die mir eine Gänsehaut verschafften und mich emotional sehr berührten“, berichtet Beermann. Dieser Termin gehört eindeutig zu einem der emotionalsten.

Bei einem erneuten Besuch auf dem Therapiehof Hesterberg in Berghol lernte er den kleinen Simon persönlich kennen. „Ein Junge mit Down-Syndrom, der gemeinsam mit seinen Eltern Magdalene und Andreas Jonik aus Rehburg das Leben auf seine ganz besondere Art lebt“, erzählte Svenjana Hesterberg auf der diesjährigen Sommertour Maik Beermann beim gemeinsamen Gespräch. Der vierjährige macht Dank der dortigen Reittherapie unglaubliche Fortschritte. „Simon bewegt sich viel sicherer, macht Tiere nach, ist selbstbewusster geworden und fängt langsam an zu sprechen“, so Hesterberg. Er und `sein` Therapiepferd Pferdinand sind ein unglaublich tolles Team, die Vertrautheit ist beim hiesigen Besuch für jeden spürbar und der kleine Simon ist ein kleiner Strahlemann. „Simon soll als ein Teil der Gesellschaft akzeptiert werden und dafür geben wir ihm neben all unserer Liebe die Förderungen, die er benötigt, um sein Leben bestmöglich zu leben – jetzt und in Zukunft“, berichtet Magdalene Jonik.

Diese für Simon unverzichtbaren Therapiestunden werden nicht von der Krankenkasse übernommen und dem Bundestagsabgeordneten Maik Beermann war sofort klar, dass er dieser Familie seine volle Unterstützung zukommen lassen wollte. „Ich freue mich als Mensch, Vater und Schirmherr des ICH Kinderhilfswerks, dass 25 Therapiestunden für diesen besonderen jungen Mann vom ICH Kinderhilfswerk übernommen werden. Vielen Dank an den Präsidenten des ICH Dr. Dieter Kindermann, dass der kleine Simon unterstützt wird“, freut sich Beermann. Die Freude darüber ist bei allen riesig, wurde aber bei dieser Begegnung irgendwie zur Nebensache. Simons Mutter berichtete von ihrem Wunsch nach mehr Inklusion für ihren Sohn. Ihr Traum war es, ihn in den Waldkindergarten zu schicken, weil er die Natur liebt und es der optimale Raum für eine individuelle Förderung wäre. Die Anmeldung zog sie aber zurück, da Simon aktuell einen Heilerziehungspfleger im Kindergarten an seiner Seite hat, auch wenn Familie Jonik damit einen weiteren Fahrtweg zum Kindergarten in Kauf nimmt.

„Ich denke, da kann die Politik doch noch ein stückweit was bewirken in Zukunft. Und deine Umarmung war mehr wert als jedes Wort des kleinen Simon. Mit deiner Herzlichkeit hast du mich ganz schön beeindruckt und deine Eltern, die dich mit so viel Kraft und Liebe zu einem so tollen Menschen erziehen, haben meinen vollsten Respekt. Mach weiter so kleiner Strahlemann und danke, dass auch ich die Welt nun ein Stück mit deinen Augen sehen kann“, sagt Beermann berührt.

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