Ich will, dass wir Weihnachten wieder zusammen feiern können!

Demokratie gehört der sachliche, faktenbasierte Austausch zu Themen, die uns alle bewegen. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn wir diese Grundsätze auch bei der Diskussion der Corona Maßnahmen aufrecht erhalten könnten.
Auch wenn ich – wie man in den vergangenen Tagen lesen konnte – nicht mit allen beschlossenen Maßnahmen der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten einverstanden bin, begrüße ich, dass es ab Montag deutschlandweit einheitliche Regeln gibt, die dazu beitragen werden, die zweite Welle der Corona-Pandemie zu unterbrechen.
Und ich freue mich, dass wir diejenigen Unternehmen, die jetzt die Leidtragenden dieser gesamtgesellschaftlichen Kraftanstrengung sind, nicht im Regen stehen lassen. Mit 75% bzw. 70% (bei größeren Unternehmen) des Umsatzes vom November 2019 werden wir alle Unternehmen unterstützen, die jetzt wieder ihre Türen schließen müssen. Zusätzlich werden wir endlich auch Kulturschaffenden, Soloselbstständigen und Unternehmen aus der Veranstaltungsbranche besser unter die Arme greifen.
Dies sind wichtige Schritte, die dafür sorgen, dass wir am 01. Dezember in unseren Restaurants und Kneipen um die Ecke immer noch ein Bier oder eine Cola bekommen, dass unser Lieblingshotel an der Küste uns auch nächstes Jahr wieder willkommen heißt und dass wir im Dezember auch die neusten Filme im Kino oder die neusten Stücke im Theater sehen können sowie auch wieder in Fitnessstudios oder in das Kosmetik- oder Tattoo Studio gehen können.
 
Wir alle freuen uns schon heute auf ein besinnliches Weihnachtsfest mit unseren Familien. Damit dies überhaupt möglich sein wird, müssen wir den exponentiellen Anstieg der Corona-Infektionen jetzt aufhalten. Wenn dies nicht passiert, wird das deutsche Gesundheitssystem spätestens Anfang Dezember an seine Belastungsgrenze kommen – wie wir heute bereits in unseren europäischen Nachbarländern sehen.
 
Die kommenden vier Wochen werden hart. Wir werden unsere Freunde, Familienangehörigen und Kollegen größtenteils wieder nur digital sehen können. Wenn all das aber dazu beiträgt, dass wir zu Weihnachten unsere Liebsten in den Arm nehmen können und wir im Kreise der Familie ein schönes Fest feiern können, dann nehme ich diese Einschränkungen in den kommenden Wochen gerne hin.
 
Lasst uns also bei allem Frust und allen Einschränkungen der kommenden Wochen stets dieses Weihnachtsfest in unseren Gedanken halten, dann wissen wir wofür wir alle gemeinsam kämpfen, worauf wir alle gemeinsam hinarbeiten.
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