IGS Rodenberg in Berlin

Kürzlich wurde der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) von einer Schulklasse der IGS Rodenberg im Deutschen Bundestag in Berlin besucht.

Die 10. Klasse aus dem Schaumburger Land, welche sich auf einer Klassenfahrt in der Bundeshauptstadt befand, konnte bei ihrem Besuch im politischen Berlin einen Blick hinter die Kulissen des Bundestages werfen und sich mit dem Abgeordneten austauschen.

Die 29 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrkräfte , welche neben dem Gespräch mit Maik Beermann auch eine Hausführung und einen Infovortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaal erfahren durfte, diskutierte mit Ihrem Abgeordneten unter anderem seine Entscheidung zum Eintritt in die CDU, die Herausforderungen des Breitbandausbaus, sowie die Asylpolitik.

„Die Trennung von Staat und Kirche ist für mich ein entscheidender Wert in unserem Land. Als Christdemokrat sind es die universellen christlichen Werte, wie Nächstenliebe, welche mich entscheidend geprägt haben. Unser säkularer Staat wiederum wurde nachhaltig von Christlich- Demokratischen Bundeskanzlern geprägt, welche die Grundlage für unsere heutige Gesellschaft gelegt haben. All diese Faktoren haben mich bei meinem Entschluss in meinem Entschluss bestärkt die CDU zu meiner politischen Heimat zu machen“, erklärte Beermann seinen Parteibeitritt.

„Der Breitbandausbau, insbesondere im ländlichen Raum, ist die Kernaufgabe dieser Legislaturperiode. Das aktuelle Förderprogramm zum Breitbandausbau in Höhe von 4,4 Mrd. Euro wollen wir mit einem weiteren Programm in Höhe von 12 Mrd Euro ausweiten. Problematisch ist nur, wenn die Auftragsbücher der deutschen Tiefbauunternehmen so voll sind, dass wir auf europäische Partnerländer zurückgreifen müssen, um den Ausbau weiter voranzubringen. Ich freue mich allerdings, dass im Landkreis Schaumburg der erste Spatenstich in der Samtgemeinde Rodenberg gesetzt wurde und der Ausbau nun Fahrt aufnehmen kann“, kommentierte Beermann die Nachfrage zum flächendeckenden Breitbandausbau.

„Menschen, welche aus wirtschaftlichen Beweggründen zu uns kommen, können wir nicht alle bei uns aufnehmen. Wenn wir Menschen helfen wollen, welche vor Krieg und politischer Verfolgung fliehen, dann müssen wir Prioritäten setzen. Der Schutz der europäischen Außengrenzen, aber auch ein europäisches Verteilsystem für Schutzbedürftige, sind eine dabei eine gesamteuropäische Priorität.
Wir dürfen unsere südeuropäischen Partner heute, wo die Zahlen der ankommenden Flüchtlinge in Deutschland wieder zurückgehen, nicht wieder im Regen stehen lassen. Wenn beispielsweise Griechenland und Italien die Hauptlast der Migration nach Europa tragen sollen, so müssen die restlichen europäischen Staaten hier personell und finanziell zu unterstützen“, bewertete Beermann die Dublin-3-Verträge.

Beermann, welcher sich sehr über die diverse Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern freute, begrüßt regelmäßig Schulklassen und Leistungskurse aus dem Landkreis Nienburg und dem Schaumburger Land in Berlin. Interessierte Klassenlehrer können sich diesbezüglich an das Berliner Büro des Bundestagsabgeordneten wenden: 030/22774595 maik.beermann@bundestag.de