Im Umweltzentrum in Wiedensahl

Gerne bin ich der Einladung von Meinhard Behrens gefolgt und besuchte ihn im Umweltzentrum in Wiedensahl.

Im Gespräch erzählte der Umweltaktivist von seinen Erfahrungen beim Protest gegen Castortransporte im Wendland oder in der Bürgerinitiative Strahlenschutz Leese, welche sich mit dem Atommüll-Zwischenlager in Leese auseinandersetzt. Die Umweltgruppe ist immer froh über eine offene Kommunikation mit der Politik, um über umweltpolitische Themen offen zu diskutieren.

Besonders auf die diesjährige Entscheidung zum unkonventionellem Fracking ist Behrens auf meinen Support angewiesen. Aktuell beschäftigt sich Meinhard Behrens besonders mit der Sonderabfall-und Giftmülldeponie in Münchehagen, wo bis zu 350.000 m³ Sonderabfälle eingelagert sind. In der Schweiz wurden derzeit von deutschen Firmen-vergleichbare Sondermülldeponien wie in Münchehagen-ausgekoffert und aufbereitet sowie der daraus entstandene Absatz in Salzstöcken endgelagert. Behrens wies darauf hin, wenn deutsche Firmen das in der Schweiz schaffen, dies auch in Münchehagen möglich sei. Der Einsatz von ihm und der Umweltgruppe Wiedensahl für unsere Umwelt ist vorbildlich und wieder einmal sehen wir, wie sehr wir im ländlichen Raum auf einen nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen angewiesen sind.
Vielen Dank für den guten und wichtigen Austausch!

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