Keine Trecker-Maut – Kulanzregelung vermeidet unnötige Bürokratie

Erleichtert zeigt sich der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) über die nun erlassene Kulanzregelung des Bundesverkehrsministers Scheuer für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge. Fahrzeuge, die in der Land- und Forstwirtschaft für übliche Aufgaben vorgesehen sind, sollen Mautfreiheit erhalten – auch wenn sie über 40 km/h fahren können. Offiziell soll die Regelung nach einem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren zum 1. Januar 2019 in Kraft treten. Aufgrund der Entscheidung von CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer gilt die Mautbefreiung aber auf Kulanzbasis schon ab dem 1. Juli 2018.

„Das sind gute Nachrichten für unsere Bauern und den ländlichen Raum“, erklärt Beermann, „und daher möchte ich mich ganz herzlich bei Bundesverkehrsminister Scheuer für die unbürokratische und schnelle Lösung bedanken.“

Der CDU-Abgeordnete betont, dass eine Belastung der Land- und Forstwirtschaft mit der Maut unverhältnismäßig wäre, da die betreffenden Fahrzeuge und Maschinen zur Feld- und Waldarbeit eingesetzt werden und nur gelegentlich auf Bundesstraßen unterwegs sind. Ohne die Entscheidung des Bundesverkehrsministers hätten alle land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge für eine Übergangsphase von nur 6 Monaten bis zum Jahresende mit Geräten zur Mauterfassung ausgerüstet werden müssen. Ein enormer Aufwand für Landwirte, als auch für den Staat und die Mautbetreibergesellschaft, der nun nicht mehr nötig ist.