Kleine Änderungen im Bundesverkehrswegeplan

Nachdem es bereits mehrfach die mündliche Zusage durch das Ministerium gab, dass der Tunnel durch den Jakobsberg für den Ausbau der Bahnstrecke Hannover – Bielefeld keine zwingende Option sei, ergaben nun die Beratungen der Koalition nach den Sondersitzungen des Verkehrsausschusses, dass dies auch schriftlich in den Verkehrswegeplan festgeschrieben wird. Ebenso kann auf die Querung Seelze-Süd verzichtet werden. Das Ministerium sieht Möglichkeiten der Streckenplanung, bei denen auf diese Maßnahmen verzichten werden könne und trotzdem die erforderliche Fahrzeitverkürzung für den Deutschland-Takt erreicht werde. Dies ist laut der Änderung auch Maßgabe für den Verzicht auf den Tunnel und die Querung Seelze-Süd.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) erklärt: „Dies ist eine positive Meldung für all jene, die einen Tunnel durch den Jakobsberg ablehnen. Bei sachlicher Betrachtung bedeutet dies jedoch auch, dass im Zweifel die Gleise näher an die vorhandene Wohnbebauung rücken werden. Noch ist nicht entschieden worden, wie das Gesetz final beschlossen werden wird. Ich setze mich deshalb weiterhin für den trassennahen Ausbau in Berlin ein.“