Knoerig und Beermann: Jobcenter in Landkreisen Diepholz und Nienburg für Bundesprogramm ab Anfang 2017 ausgewählt

„Wir freuen uns, dass die beiden Jobcenter in den Landkreisen Diepholz und Nienburg für das Programm ‚Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt‘ ausgewählt wurden“, teilen die CDU-Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig und Maik Beermann mit. Mit Beginn des nächsten Jahres werde die Langzeitarbeitslosenförderung in diesem Bundesprogramm ausgebaut. Dadurch werden nun weitere 90 Jobcenter in die Förderung aufgenommen. Für den Landkreis Diepholz wurden 24 und für den Landkreis Nienburg 35 Plätze ab Januar 2017 bewilligt.

„Bei einer Laufzeit bis Ende 2018 sollen insgesamt bis zu 600 Millionen Euro für die nunmehr rund 15.000 Plätze bundesweit bereitstehen“, so die Abgeordneten. Damit sollen mehr Menschen, die es auf dem ersten Arbeitsmarkt besonders schwer haben, die Möglichkeit bekommen, dort Fuß zu fassen. Knoerig und Beermann weiter: „Das Programm unterstützt und ergänzt die Bemühungen, die wir insbesondere mit der SGB II-Reform unternommen haben, um Langzeitarbeitslosigkeit erfolgreich zu verringern. Die beiden Zielgruppen sind Menschen, die entweder schon lange im Hartz-IV-Bezug sind und aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen besonderer Förderung bedürfen oder in Bedarfsgemeinschaften mit Kindern leben.“ Gefördert werden Arbeitsverhältnisse, die zusätzlich und wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interesse liegen. Die Förderung ist als Festbetragsfinanzierung ausgestaltet und beträgt bei 30 Stunden 1.320 Euro. Auch ein Einstieg in die Förderung mit stufenweise erhöhter Anzahl der Wochenstunden ist möglich.

„Mit der Einführung des § 16 h in das Sozialgesetzbuch II haben wir uns für die Förderung schwer erreichbarer junger Menschen stark gemacht“, erläutern die Bundestagsabgeordneten. „Durch die Konzentration auf die genannten Zielgruppen
wollen wir uns weiter besonders für Familien in schweren Lebenslagen einsetzen. Bei der Förderung von Bedarfsgemeinschaften mit Kindern erreicht die Unterstützung nicht nur die Langzeitarbeitslosen selbst, sondern zugleich die im Haushalt lebenden Kinder, die erfahren, dass Beschäftigung eine wichtige Rolle im Leben spielt.“