Koordinierungsstelle frau+wirtschaft

Luise Friederike SchĂ€fer, Katrin Fedler, Catrina Lohmeyer und Ajsche Al-Molla sind die Motoren der Koordinierungsstelle frau+wirtschaft und helfen Frauen im Landkreis Nienburg in beruflichen Belangen, als Verbindung zwischen der Wirtschaft, dem Arbeitsmarkt und WeiterbildungstrĂ€gern. Von dieser Arbeit konnte sich nun der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) ĂŒberzeugen und besuchte die Koordinierungsstelle in den GeschĂ€ftsrĂ€umen in der Kreisstadt Nienburg.

„Gelingt der berufliche Wiedereinstieg, welche Fort- und Weiterbildungsangebote gibt es und klappt die berufliche Neuorientierung?“ – sind nur einige der Fragestellungen bei denen das Team der KoStelle in diesem Jahr schon ĂŒber 200 Frauen geholfen hat. Das Angebot der Koordinierungsstelle ist vielseitig, es werden BeratungsgesprĂ€che gefĂŒhrt, Seminare organisiert und mit im Landkreis ansĂ€ssigen Institutionen kooperiert. Seit 2017 gibt es zudem einen zusĂ€tzlichen Schwerpunkt, der sich speziell fĂŒr geflĂŒchteten Frauen und Migrantinnen einsetzt. Ajsche Al-Molla hilft den Frauen mit Begleitangeboten, so dass diese in Deutschland besser Fuß fassen und der Einstieg in den Arbeitsmarkt gelingt.

Ebenfalls ist die GeschĂ€ftsstelle des Unternehmensverbundes Wirtschaft+Familie e.V. in dem BĂŒro der Koordinierungsstelle angesiedelt. Luise Friederike SchĂ€fer ist als GeschĂ€ftsstellenleiterin im stetigen Austausch mit Unternehmen und der Wirtschaftsförderung. Teil dieser Aufgabe ist die Organisation bedarfsorientierter Veranstaltungen fĂŒr die Mitgliedsunternehmen. Der Schwerpunkt ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Mitgliedsunternehmen steigern somit ihre AttraktivitĂ€t als Arbeitgeber.

FĂŒr die Arbeit der Koordinierungsstelle sind aber auch bundespolitische Faktoren relevant, die fĂŒr eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sorgen. So erklĂ€rte Beermann seinen Standpunkt zum Gute-Kita-Gesetz: „Die QualitĂ€t in den Kitas bemisst sich nicht an der Beitragsfreiheit sondern u.a. am PersonalschlĂŒssel und der Ausstattung. Daher setzen wir uns dafĂŒr ein, dass die LĂ€nder das vorgesehene Geld nicht primĂ€r in die Beitragsfreiheit stecken dĂŒrfen sondern in echte qualitĂ€tsfördernde Maßnahmen.“

Zum Abschluss zeigte sich Beermann ĂŒberzeugt von der Arbeit: „Eine wirklich tolle und mittlerweile etablierte Einrichtung im Landkreis Nienburg, die ein Problem angeht, dass auch 2018 noch aktuell ist.“

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