Mögliche Stromtrasse durch Nienburg und Schaumburg

Der Netzbetreiber TenneT hat heute in Berlin eine Alternativenprüfung zur Vorzugstrasse der SuedLink-Planung präsentiert. Bislang sind laut TenneT über 3000 Hinweise zum Verlauf und zur Ausgestaltung der Stromtrasse eingereicht worden und auf Grundlage dieser Anregungen hat der für den SuedLink zuständige Netzbetreiber nun weitere Alternativen zur Vorzugstrasse „Mitte-West“ aufgezeigt.

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann erklärt hierzu:

„In den alternativen Planungen von TenneT ist ersichtlich, dass nun auch über eine Trassenführung durch die Landkreise Nienburg und Schaumburg nachgedacht wird. Hierbei könnte die Trasse östlich der Stadt Nienburg, an Husum vorbei, durch Rehburg-Loccum Richtung Bad Nenndorf und östlich von Stadthagen verlaufen, bevor sie die Landkreise wieder verlässt.

Auch wenn dieser Trassenverkauf als wenig wirtschaftlich angesehen wird, ist er nun doch in den Planungen zu finden und somit eine Option, mit der man im Zweifel rechnen muss.

Ganz gleich jedoch, wie die Trasse am Ende aussehen wird, ist mir wichtig, dass eine Erdverkabelung in besiedelten Gebieten absolute Priorität haben muss. Ich werde die Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises weiterhin über Neuigkeiten informieren.“

Am 6. Oktober möchte TenneT mit allen Interessierten in einen Dialog über die Alternativen treten. Diese Veranstaltung findet von 17-20 Uhr im Hannover Congress Centrum in der Niedersachsenhalle statt. Darüber hinaus sollen die Vertreter der betroffenen Kommunen parteiübergreifend zu einer Konferenz eingeladen werden.
TenneT beabsichtigt, die Vorzugstrasse nebst Alternativen im November bei der Bundesnetzagentur einzureichen. Diese wird dann in den kommenden Monaten bis Mitte/Ende 2015 sämtliche Varianten bewerten. Das Unternehmen fordert die Einwohnerinnen und Einwohner weiterhin dazu auf, sich in den Planungsprozess einzubringen. Dies ist auf suedlink.tennet.eu möglich. Ebenso ist dort der Trassenverlauf zu finden.