Förderprogramm „KitaPlus“ läuft an

Die Veränderung der Arbeitszeit, durch Früh-, Spät- oder Nachtsicht, lange Ladenöffnungszeiten sowie unregelmäßige Arbeitszeiten für Alleinerziehende und Selbstständige, stellt Familien vor immer neue Herausforderungen.

Immer mehr Familien und Alleinerziehende müssen die Betreuung ihrer Kinder mit den Arbeitszeiten ihres Jobs vereinbaren. Aus diesem Grund startet diesen Monat das neue Modellprogramm „KitaPlus“, über das der Bund in den kommenden drei Jahren Einrichtungen fördert, die ihre Betreuungszeiten über die Kernzeiten hinaus dem lokalen Bedarf anpassen.

Kindertageseinrichtungen können dafür Mittel in Höhe von bis zu 200.000 Euro im Jahr erhalten, Tagespflegepersonen bis zu 15.000 Euro. Förderfähig sind unter anderem Baukosten, die im direkten Zusammenhang mit der Erweiterung der Öffnungszeiten stehen, sowie Personal- oder Sachkosten. Auch der Aufbau und Ausbau lokaler Netzwerke zwischen Jobcentern, Arbeitsagenturen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Tagespflegestellen wird durch das Programm unterstützt.

„Als junger Familienvater begrüße ich grundsätzlich die Zielrichtung des Modellprogramms: Eltern, die aus beruflichen Gründen auf Randzeitenbetreuung angewiesen sind, müssen spürbar entlastet werden. Das gilt insbesondere für Alleinerziehende oder Arbeitnehmer im Schichtdienst“, so der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann. Das Programm darf nicht dazu genutzt werden, von Familien noch mehr Flexibilität im Berufsleben zu fordern. Wir dürfen das Wohl des Kindes nicht aus den Augen verlieren“, so Beermann zum Startschuss des Modellprogramms.

Interessierte Träger und Kindertagespflegepersonen erhalten unter http://www.fruehe-chancen.de/was-politik-leistet/kitaplus/ weiterführende Informationen sowie die Antragsunterlagen.

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