Neues Löschgruppenfahrzeug für Marklohe

Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) begrüßt die Vergabe eines neuen Löschgruppenfahrzeuges durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) an die Feuerwehrtechnische Zentrale Nienburg.

„Seit meinem Einzug in den Deutschen Bundestag 2013 habe ich mich stets für die Verbesserung der Amtsausstattung für unsere heimischen Feuerwehren auch aus Bundesmitteln eingesetzt. In dieser Zeit habe ich auch in Zusammenarbeit mit dem Kreisfeuerwehrkommando Nienburg vieles erreicht: Wir haben bei diversen Gesprächen auf die hohe Belastung der Einsatzkräfte und den mangelnden Respekt gegenüber unseren Feuerwehrfrauen und  -männern hingewiesen. 2017 haben wir mit dem Gesetz zur Stärkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften hierauf reagiert und sanktionieren Angriffe auf Einsatzkräfte heute deutlich stärker. Zusätzlich habe ich gemeinsam mit meinen CDU/CSU-Kollegen aus dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im vergangenen Jahr erreichen können, die Bundesmittel für die Amtsausstattung der Feuerwehren in den Ländern um 100 Millionen Euro zu erhöhen. Von diesen 100 Millionen Euro fließt nun auch Geld in den Landkreis Nienburg: nach Marklohe.“

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unterstützt die Feuerwehren vor Ort, indem es mit Bundesmitteln Fahrzeuge für den Katastrophenschutz finanziert. Diese dürfen von den Feuerwehren auch für den normalen Einsatz bei Brandbekämpfung und anderen Gefährdungssituationen eingesetzt werden. In der kommenden Woche wird nun ein neues Löschgruppenfahrzeug bereitgestellt, welches zunächst in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Nienburg untergebracht wird. Nach der Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses in Marklohe wird dieses vor Ort stationiert werden. Das 13,5 t schwere Fahrzeug des Herstellers Rosenbauer führt einen 1.000 Liter fassenden Löschwasserbehälter und verfügt über 272 PS.

„Ich freue mich sehr über die Entscheidung, dass das Löschgruppenfahrzeug zukünftig in Marklohe stationiert wird. Dies zeigt: Jahrelanges Engagement zahlt sich aus. Dennoch stehen auch künftig wichtige Herausforderungen vor uns: Die steigende Belastung unserer Feuerwehrkameradinnen und -kameraden wird uns weiter begleiten und erfordert auch politische Lösungen. Und klar ist auch, ein Fahrzeug in Marklohe ist ein schöner Anfang, einige weitere Fahrzeuge würden uns aber im Landkreis Nienburg auch ganz gut zu Gesicht stehen. Deshalb werde ich mich auch weiterhin für die Belange unserer Wehren vor Ort einsetzen“, gibt Beermann abschließend bekannt.

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